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Spieletest: Darwinia - Gelungene Independent-Überraschung

Screenshot #12
Screenshot #12
In Darwinia gibt es allerdings keine wirklichen Truppenbefehle und auch keine echte KI der eigenen Truppen, insofern verbringt man viel Zeit damit, jede einzelne eigene Einheit per Mausklick zu steuern und etwa mit den Viren und Ungetümern wie Kraken und Spinnen den Kampf aufzunehmen, was Darwinia den Beigeschmack eines Action-Titels gibt. Bestimmte Aufgaben besitzen auch einen absoluten Arcade-Charme und erinnern - passend zur Optik - an eine längst vergangene Spieledekade.

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Die Steuerung klappt mittels simpler Mausgesten nach kurzer Eingewöhnungszeit recht gut, zumal Dr. Sepulveda auch immer wieder mit hilfreichen Tipps zur Seite steht. Manchmal muss man bei der Erschaffung neuer Bewohner auch an ein Spiel wie Black&White denken - ähnlich wie dort ist man auch hier mit simplen Mausbewegungen Herr der eigenen Welt. Anders als bei Black&White etwa spielt in Darwinia aber auch der Humor eine tragende Rolle - angefangen bei den Zwischensequenzen bis hin zu den Kommentaren des Professors oder dem Design bestimmter Icons, immer wieder muss man über den Eigensinn der Entwickler bei der Gestaltung von Darwinia anerkennend grinsen.

Screenshot #15
Screenshot #15
Optisch ist Darwinia - wie bereits angesprochen - gewöhnungsbedürftig. Fraktale, deutliche Pixel, Verwischungen und Strichmännchen sorgen einerseits für viel Charme und passen auch wunderbar zur Hintergrundgeschichte, dürften aber für viele nichtsdestrotrotz ein ganzes Stück zu retro sein. Die relaxte, loungeartige Hintergrundmusik lässt das Ganze aber zu einem ungewöhnlichen Gesamtkunstwerk werden, wenn man sich denn darauf einlässt.

Darwinia ist hier zu Lande nicht direkt in den Shops erhältlich, sondern muss entweder via Steam oder über die Website der Entwickler bezogen werden. Dort steht übrigens auch eine Demoversion des Titels zum Download, die sich Interessierte definitiv herunterladen sollten, um einen tieferen Einblick in die mit Worten nur schwer zu beschreibende Atmosphäre von Darwinia zu bekommen.

Fazit:
Darwinia ist ein gelungenes Experiment - und der Beweis, dass es auch heute noch möglich ist, mit vergleichsweise geringem Budget ernst zu nehmende und komplexe Spiele auf die Beine zu stellen, die sich wenig um bestehende Konventionen scheren und stattdessen versuchen, festgefahrene Spielgewohnheiten aufzubrechen. Sicherlich gibt es Mankos, etwa die nicht wirklich funktionierende Wegfindung der Einheiten, aber das lässt sich verschmerzen - denn im Gegenzug wartet ein Strategie-Action-Mix auf den Spieler, wie man ihn in dieser Form bisher nicht zu sehen bekam.

 Spieletest: Darwinia - Gelungene Independent-Überraschung

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~The Judge~ 28. Feb 2006

Bei ATI weiss ich das nicht, aber ein guter Start ist sicherlich Rechtsklick...

koernel 24. Feb 2006

Golem ist klasse. Man wird ja nicht gezwungen, hier Artikel zu lesen. Über die Jahre...

Zuschauer 24. Feb 2006

Hmmm.. Ich hätte von dem Spiel sonst auch nichts mitbekommen. Vielleicht sollte man, wenn...

eliot 23. Feb 2006

Das mit OpnenGl auch anderes möglich ist zeigt Quake 4 oder Doom3 ganz gut. Ich finde...

~The Judge~ 23. Feb 2006

Löschbolzen, richtig! ;) Jo, den Film kann man immer mal wieder gut anschauen. Vor allem...



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