Coolpix S5 und S6: Nikons neue Flachmänner

Die Kameras verfügen zudem über eine Funktion, mit der im Hochformat aufgenommene Bilder bei der Wiedergabe gedreht werden. Ob diese Information auch in den EXIF-Daten abgelegt wird, teilte der Hersteller nicht mit.
Beide Geräte sind mit einem Automatik- und einem Programm-Modus ausgestattet, der einige Einstellungen für typische Aufnahmesituationen bereithält. Außerdem sind diverse Bildverbesserungsmaßnahmen integriert. Eine Funktion soll beispielsweise Gesichter erkennen und automatisch auf diese scharf stellen oder den Rote-Augen-Effekt minimieren, der durch das eingebaute Blitzlicht entstehen kann. Eine Anhebung der Helligkeit in dunklen Bildpartien soll Details stärker hervorheben.
Kontinuierliche Serienaufnahmen mit ungefähr 2,2 Bildern pro Sekunde können die beiden Kameras ebenfalls schießen. Außerdem ist eine Intervallaufnahme möglich, die innerhalb bestimmter Zeitabstände selbstständig Aufnahmen macht. So können beispielsweise sehr langsame Vorgänge wie das Aufblühen von Blüten dokumentiert werden.
Zudem sind beide Geräte in der Lage, Filmchen mit bis zu 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde samt Ton zu drehen. Dazu kommt eine Funktion für Zeitrafferclips. Wer möchte, kann sich die Bilder im Speicher mit Hilfe einer Kalenderfunktion nach Aufnahmedatum sortiert anzeigen lassen.
Die Kameras messen 93 x 59 x 20 mm (S5) bzw. 100,5 x 60 x 21 mm bei einem ungefähren Leergewicht von 140 Gramm. Beide speichern auf SD-Karten und bieten einen kamerainternen Speicher von 21 bzw. 20 MByte. Wie lange der Lithium-Ionen-Akku durchhält, teilte der Hersteller nicht mit.
Die S5 wird silberfarben und die S6 in den Farben Silber, Grau Metallic und Mattschwarz angeboten. Die Nikon Coolpix S5 soll es ab Ende Februar 2006 geben, die Coolpix S6 ab Ende März 2006. Für die S5 sind 379,- Euro fällig, während Nikon für die S6 469,- Euro verlangt.



