Abo
  • Services:

EU-Kommission will intelligente Fahrzeuge

Von Verkehrsüberlastung seien derzeit rund 10 Prozent des Straßennetzes betroffen, die Kosten lägen bei 50 Milliarden Euro oder 0,5 Prozent des BIP der EU. Untersuchungen hätten zudem gezeigt, dass bis zu 50 Prozent des Kraftstoffverbrauchs auf Staus oder unangepasstes Fahrverhalten zurückzuführen sind; derartige Probleme könnten durch Informations- und Kommunikationstechnologien gelöst werden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart

"Intelligente Kraftfahrzeuge können zur Lösung der Hauptprobleme im Straßenverkehr beitragen: Sicherheit, Verkehrsüberlastung und Energieverbrauch", erklärte die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige Kommissarin Viviane Reding. Die Europäische Kommission hat es sich auf die Fahne geschrieben, Pkw-Käufer künftig verstärkt zum Kauf intelligenterer, sicherer und sauberer Technologien anregen zu wollen.

Reding weiter: "Aber von den Bürgern und Entscheidungsträgern kann nicht erwartet werden, dass sie in eine Sicherheitstechnologie für Kraftfahrzeuge investieren bzw. diese fördern, wenn deren Nutzen nicht klar ist. Deshalb rufe ich zu verstärkten Anstrengungen von Industrie und Politik auf, damit intelligente Informations- und Kommunikationstechnologien zu einem festen Bestandteil der in Europa hergestellten Fahrzeuge werden."

Negativ von der Europäischen Kommission beurteilt wird die langsame Einführung von Sicherheitstechnik. Über 20 Jahre nach Einführung des Antiblockiersystems (ABS) gebe es noch Fahrzeuge, die nicht darüber verfügen. Auch bei den Systemen mit elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP), die den Fahrer auf rutschiger Fahrbahn unterstützen, seien zehn Jahre vergangen, bis es zu einer Marktdurchdringung von nur 40 Prozent gekommen sei.

Intelligente Systeme müssten schneller eingeführt werden und sich so rasch wie möglich auf alle Fahrzeugmodelle, auch die billigeren, erstrecken, fordert die Europäische Kommission. Stärkere Unterstützung für die Industrie gibt es dabei seitens der EU im Rahmen des eSafety-Programms und insbesondere auch der neuen "Intelligent Car Initiative". Auch die Bevölkerung soll künftig mittels Veranstaltungen stärker über den Stand der technischen Entwicklung informiert werden.

Im Autoworld-Museum in Brüssel werden etwa am 23. Februar 2006 Prototypen von bereits entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen vorgeführt.

 EU-Kommission will intelligente Fahrzeuge
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)

Thomas Bizer 22. Feb 2006

Laut meiner Behauptung würden sich mit intelligenten Fahrern fast alle Autounfälle...

ChriDDel 22. Feb 2006

Ja, bei Dämmerung. Das ist aber nicht das Thema. Sondern immer mit Licht (auch bei...

ChriDDel 22. Feb 2006

gibts alles schon. Zig tausende Versionen von Steuerungen. Von Metallstäben, die alle 5m...

easY`popeasY 22. Feb 2006

Reee :) Ja, ein vollautomatisches Auto wäre in meinen Augen auch wirklich das Beste. Aber...

easY`popeasY 22. Feb 2006

Also diese Meinung kann ich nur halb verstehen. Auf der einen Seite stimmt es, dass die...


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Bundesnetzagentur Regierung will gemeinsames 5G-Netz auf dem Land durchsetzen
  2. Mobilfunk Telekom will 5G-Infrastruktur mit anderen gemeinsam nutzen
  3. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  2. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt
  3. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen

    •  /