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EU-Kommission will intelligente Fahrzeuge

Von Verkehrsüberlastung seien derzeit rund 10 Prozent des Straßennetzes betroffen, die Kosten lägen bei 50 Milliarden Euro oder 0,5 Prozent des BIP der EU. Untersuchungen hätten zudem gezeigt, dass bis zu 50 Prozent des Kraftstoffverbrauchs auf Staus oder unangepasstes Fahrverhalten zurückzuführen sind; derartige Probleme könnten durch Informations- und Kommunikationstechnologien gelöst werden.

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"Intelligente Kraftfahrzeuge können zur Lösung der Hauptprobleme im Straßenverkehr beitragen: Sicherheit, Verkehrsüberlastung und Energieverbrauch", erklärte die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige Kommissarin Viviane Reding. Die Europäische Kommission hat es sich auf die Fahne geschrieben, Pkw-Käufer künftig verstärkt zum Kauf intelligenterer, sicherer und sauberer Technologien anregen zu wollen.

Reding weiter: "Aber von den Bürgern und Entscheidungsträgern kann nicht erwartet werden, dass sie in eine Sicherheitstechnologie für Kraftfahrzeuge investieren bzw. diese fördern, wenn deren Nutzen nicht klar ist. Deshalb rufe ich zu verstärkten Anstrengungen von Industrie und Politik auf, damit intelligente Informations- und Kommunikationstechnologien zu einem festen Bestandteil der in Europa hergestellten Fahrzeuge werden."

Negativ von der Europäischen Kommission beurteilt wird die langsame Einführung von Sicherheitstechnik. Über 20 Jahre nach Einführung des Antiblockiersystems (ABS) gebe es noch Fahrzeuge, die nicht darüber verfügen. Auch bei den Systemen mit elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP), die den Fahrer auf rutschiger Fahrbahn unterstützen, seien zehn Jahre vergangen, bis es zu einer Marktdurchdringung von nur 40 Prozent gekommen sei.

Intelligente Systeme müssten schneller eingeführt werden und sich so rasch wie möglich auf alle Fahrzeugmodelle, auch die billigeren, erstrecken, fordert die Europäische Kommission. Stärkere Unterstützung für die Industrie gibt es dabei seitens der EU im Rahmen des eSafety-Programms und insbesondere auch der neuen "Intelligent Car Initiative". Auch die Bevölkerung soll künftig mittels Veranstaltungen stärker über den Stand der technischen Entwicklung informiert werden.

Im Autoworld-Museum in Brüssel werden etwa am 23. Februar 2006 Prototypen von bereits entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen vorgeführt.

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Thomas Bizer 22. Feb 2006

Laut meiner Behauptung würden sich mit intelligenten Fahrern fast alle Autounfälle...

ChriDDel 22. Feb 2006

Ja, bei Dämmerung. Das ist aber nicht das Thema. Sondern immer mit Licht (auch bei...

ChriDDel 22. Feb 2006

gibts alles schon. Zig tausende Versionen von Steuerungen. Von Metallstäben, die alle 5m...

easY`popeasY 22. Feb 2006

Reee :) Ja, ein vollautomatisches Auto wäre in meinen Augen auch wirklich das Beste. Aber...

easY`popeasY 22. Feb 2006

Also diese Meinung kann ich nur halb verstehen. Auf der einen Seite stimmt es, dass die...


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