Canon EOS 30D: Semiprofessionelle DSLR im neuen Gewand
Die Serienbildfunktion gestattet, bei unveränderten 5 Bildern pro Sekunde im RAW-Modus 11 Bilder in Folge und im JPEG-Modus bis zu 30 Bilder in Folge aufzunehmen, bevor die Kamera einen Moment benötigt, um die Bilder vom Zwischenspeicher auf das Speichermedium zu bannen. Außerdem kann man neben dem 5-Bilder-Modus auch noch auf einen langsamen 3-Bilder-pro-Sekunde-Modus umschalten.
Ein kleines Aufklappblitzlicht mit Leitzahl 17 ist über dem Pentaprisma angebracht. Zudem verfügt die Kamera über einen Blitzschuh zum Anschluss eines externen Blitzgerätes.
Der Weißabgleich ist entweder automatisch oder anhand einiger Voreinstellungen für typische Lichtsituationen oder manuell festlegbar, wobei eine Feinjustage in 100-Kelvin-Schritten zwischen 2.800 und 10.000 K möglich ist.
Für die EOS 30D ist ein Batteriegriff erhältlich (BG-E2), den man mit zwei Lithium-Ionen-Akkus oder sechs Batterien im AA-Format bestücken kann. Zudem ist an dem Griff ein Hochformatauslöser eingebaut.
Wahlweise im sRGB- oder Adobe-RGB-Farbraum speichert die Kamera die Bilddaten auf CompactFlash-Karten des Typs I und II sowie auf Microdrives. Die Kamera vermag auch vom gleichen Bild eine JPEG- und eine RAW-Variante parallel zu speichern. Die maximale Anzahl der Bilder in einem Ordner der Speicherkarte wurde von 100 auf 9.999 angehoben. Das Kameragehäuse misst 144 x 106 x 74 mm bei einem Leergewicht von 700 Gramm.
Canon stellte außerdem mit dem EF-S 17-55 mm F2,8 IS USM ein neues Objektiv mit durchgehend hoher Lichtstärke und optischem Bildstabilisator vor. Zudem hat Canon mit dem EF 85mm 1:1.2 II USM auch eine hochlichtstarke Porträtbrennweite vorgestellt.
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