Nikon Coolpix P3 mit WLAN und Bildstabilisator

Für scharfe Fotos soll dabei ein optischer Bildstabilisator (VR, Vibration Reduction) sorgen, der ursprünglich für das Nikon-Spiegelreflexsystem entwickelt wurde und durch eine bewegliche Linsengruppe mit zwei Betriebsarten unbeabsichtigte Kamerabewegungen ausgleicht. "VR Normal" gleicht kleinere Bewegungen aus, die bei Aufnahmen aus der Hand entstehen, während "VR Active" auch deutlichere Bewegungen kompensiert und damit verwacklungsfreie Aufnahmen z.B. aus einem fahrenden Auto heraus ermöglichen soll.
Auf der Rückseite der Kameras prangt ein LCD mit einer Diagonale von 2,5 Zoll, das eine Auflösung von 150.000 Pixeln erreicht.
Die Coolpix P3 wartet zudem mit integrierter WLAN-Unterstützung nach IEEE 802.11b/g auf. Damit lassen sich Bilder direkt auf den PC übertragen oder alternativ alle in der Kamera gespeicherten Bilder in einem Durchgang an einen Computer senden. Mit PictBridge-kompatiblen Druckern ist so zudem ein kabelloses Drucken möglich.
Das Autofokussystem verfügt über elf große Messfelder, was eine präzisere Scharfstellung durch Analyse eines größeren Bildbereichs garantieren soll. Beide Kameras sind zudem mit Zeitautomatik ausgestattet, die eine Blendenvorwahl in Drittelstufen ermöglicht, so dass der Fotograf die Tiefenschärfe bewusst beeinflussen kann.
Der Porträt-Autofokus soll menschliche Gesichter automatisch im Bildfeld erkennen und zuverlässig scharf stellen, unabhängig von der Position der Person im Bild. Eine erweiterte Rote-Augen-Korrektur soll gegen diesen bei Blitzaufnahmen entstehenden Effekt helfen und die im Wiedergabemodus verfügbare D-Lighting-Funktion soll die Detailzeichnung in zu dunkel geratenen Bildpartien verbessern. Hierzu legt die Kamera eine Kopie des Bildes an, in der Helligkeit und Kontrast in zu dunklen Bildbereichen optimiert werden, während korrekt belichtete Bereiche unverändert bleiben.
Darüber hinaus warten die Kameras mit neun erweiterten und sieben normalen Motivprogrammen auf. Serienaufnahmen sind mit bis zu 1,8 Bildern pro Sekunde möglich. Die Funktion "Letzte 5" erlaubt es dabei, beliebig viele Bilder in Serie aufzunehmen, aber nur die fünf letzten Aufnahmen der Serie zu speichern.
Filmsequenzen können die Coolpix P3 und P4 mit bis zu 30 Bildern/s aufzeichnen. Die Kameras bringen 170 Gramm auf die Waage und messen ohne vorstehende Teile 61 x 92 x 31 mm.
Die Coolpix P3 mit WLAN-Unterstützung soll voraussichtlich Ende Februar 2006 für 469,- Euro auf den Markt kommen, die Coolpix P4 Ende März 2006 für 409,- Euro.



