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Todesstrafe im Online-Rollenspiel?

Natürlich gebe es auch Zwischenfälle, in denen ein Spielleiter einem Spieler Unrecht getan hat, räumt Smedley ein. Doch eben diese werden ihm zu oft von der Presse thematisiert, die zu selten über positive Entscheidungen berichten würde.

"Ich wünschte Sie alle würden von den guten Dinge hören, die sie [die Spielleiter, Anmk. der Red.] tun. Man hört nichts darüber, dass sie sicherstellen, dass jemand nach einer im Spiel erfolgten Androhung eines Selbstmords Hilfe bekommt. Man hört nichts darüber, dass sie nach einem Hurrikane persönlich bei Spielern anrufen, um herauszufinden, ob alles ok ist... aber ich wünschte man würde es [mitbekommen]", so Smedley stolz über seine Support-Mitarbeiter.

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Der Spaß hört Smedley zufolge spätestens dann auf, wenn "ignorante Spinner" anfangen, rassistische oder sexistische Verunglimpfungen im Spiel von sich zu geben. Dann wäre es das Richtige sie zu bannen, nachdem ihre Aktionen nachgewiesen werden können. Einen öffentlichen Pranger - wie er bei TheSmokingGun.com existiert - zur Warnung anderer Spieler könne man selbst aus Datenschutzgründen nicht betreiben, ist Smedleys Blog-Eintrag zu entnehmen. Es sei ein schmaler Grat, auf dem man als Betreiber eines Online-Spiels wandle.

Zwar sind Spielleiter eine virtuelle Justiz, doch letztlich haben sie nur begrenzte Möglichkeiten: "Ich wünsche mir sehr, dass wir ein "virtuelles Gefängnis entwickeln könnten, in das all die verschiedenen Onlinespiel-Unternehmen die Charaktere der Menschen schicken könnten. Es wäre schön, sicherstellen zu können, dass diese Idioten nicht nur aus unseren Spielen entfernt werden und nicht einfach weitermachen, indem sie Spieler in einem anderen Online-Spiel belästigen, sondern dass ihre Charaktere für eine hübsch lange Zeit 'hinter Gitter' kommen", sinniert Smedley. Er ist zwar nicht der Erste, der sich darüber Gedanken macht, findet jedoch deutliche Worte.

Darüber hinaus kann Smedley sich durchaus auch eine "Todesstrafe für Avatare" vorstellen, ohne die - was wohl zynisch gemeint sein dürfte - "ganzen Regeln gegen grausame und unangemessene Bestrafung", wie im Blog nachzulesen ist. Nur stellt man sich dabei die Frage, ob es in den virtuellen (Spiel-)Welten von Smedley dann auch öffentliche Gerichtsverfahren mit Anwälten und Jury geben würde - und ob protestierende Todesstrafen-Gegner die Nutzungsbedingungen wegen unerlaubter Server-Überlastung verletzen. Man wird es abwarten müssen. "Bis zu dem Tag dankt den Spielleitern, da sie meist richtig entscheiden", betont Smedley, dessen letzter Satz im Blog-Eintrag daran erinnert, dass es darum gehe, den Spielspaß sicherzustellen.

 Todesstrafe im Online-Rollenspiel?

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haci 10. Mär 2006

Betreff: nek2 lädt Sie zu world-of-dungeons.de ein! Text: Helden, Schätze & Magie...

nadienne 08. Mär 2006

Nameless 28. Feb 2006

Wann kommt die 'Verfassung für Online-Spiele'? In ihr ist die "Todesstrafe" natürlich...

Bibabuzzelmann 21. Feb 2006

Vor allem kommen bei Online Spielen die Texte von den Mitspielern und das ist sicher...

Thor 21. Feb 2006

Das Argument ist zugegebenermaßen nicht von der Hand zu weisen. Ich bin mir aber sicher...



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