Abo
  • Services:

EU: Deutschland hinkt bei Breitband hinterher

Resoluteres Vorgehen des Regulierers gefordert

Der zunehmende Wettbewerb im Bereich der elektronischen Kommunikation kommt den Verbrauchern in Europa zugute, so das Fazit des Berichts "Elektronische Kommunikation in Europa - Regulierung und Märkte", den die Europäischen Kommission vorlegte. Deutschland wird aber weiter Nachholbedarf bescheinigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Ganz allgemein hätten die Mitgliedsstaaten gute Fortschritte bei der Umsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften für den Telekom-Sektor aus dem Jahr 2002 erzielt, wodurch die Märkte zunehmend für neue Anbieter geöffnet werden. Der Bericht hebt besonders die rasche Einführung von Breitband-Internetanschlüssen hervor. Zudem schreite die Mobilfunkverbreitung vor allem in den neuen Mitgliedsstaaten weiter voran, während der Sprachtelefoniemarkt den Anzeichen nach zunehmende Reife erreicht. Weiterhin ist die Sprachtelefonie die größte Einnahmequelle für die Festnetzbetreiber, auch wenn die Umsätze weiter zurückgehen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. ADAC Versicherung AG, München

Rund 53 Millionen Breitbandanschlüsse zählt die Europäische Kommission in den Mitgliedsstaaten. Die Verbreitungsrate von Mobiltelefonen hat zwischenzeitlich nahezu 93 Prozent erreicht und übersteigt in acht Mitgliedsstaaten sogar 100 Prozent.

Auch in Deutschland hätten die Verbraucher von den Entwicklungen der letzten Jahre profitiert, vor allem durch fallende Preise für Mobilfunk und Breitband, so die Kommission. Die Kommission kritisiert aber den Regulierer: Ein resoluteres und rascheres Eingreifen des Regulierers vor allem beim Thema "Bitstream Access" wäre für die Verbraucher von Vorteil.

Die Breitband-Penetration liegt in Deutschland mit 11,49 Prozent nur knapp über dem EU-Durchschnitt von 11,45 Prozent auf dem 11. Platz. An der Spitze liegen hier die Niederlande mit 23,79 Prozent, gefolgt von Dänemark (22,52 Prozent), Finnland (20,33 Prozent), Schweden (19,31 Prozent), Belgien (17,98 Prozent), Großbritannien (14,9 Prozent) und Frankreich (14,77 Prozent). Das Breitband-Wachstum bei den fünf Spitzenreitern liegt über dem Niveau der USA und Japan.

Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) und auch der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (BREKO) machen vor allem die starke Stellung der Telekom für die schlechte Stellung Deutschlands verantwortlich. Die beiden Verbände vertreten Konkurrenten der Telekom und wehren sich vor allem gegen den geplanten Regulierungsverzicht in Bezug auf das in Aussicht gestellte VDSL-Netz der Telekom.

"Die Drohung der Telekom, das Netz in Deutschland zukünftig nicht breitbandig weiter auszubauen, ist völlig unglaubwürdig. Mit ADSL2+ liegen die Wettbewerber in der Qualität heute klar vorne und die Deutsche Telekom muss ihre Netze nachrüsten, damit sie den Anschluss nicht verliert und um den Wettbewerbern standzuhalten. Wenn es ihr dabei gelingt, auch gleichzeitig die Wettbewerber regulatorisch abzuschütteln und ein befristetes Netzmonopol in Deutschland zu schaffen, dann schadet das dem Wettbewerb, den Kunden und unserem internationalen Ansehen", so VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

ALL YOUR BASE 29. Jan 2009

ich bin sehr zufriedener telekom kunde. die verbindung ist IMMER top, ich hatte seit 2...

breites band 29. Jan 2009

1&1 bietet ne 5mbit flat + phone flat für 20€/monat an, also laber kein blech.

TranceaverMX 23. Feb 2006

Oder der Staat hätte einfach die Hoheit über die Leitungen nicht an Privatunternehmen...

shidata 21. Feb 2006

Es gibt viele Gründe auf einem Breitbandanschluss zu verzichten. Staatliche...

Walter E 21. Feb 2006

Moment mal, ist das was neues, dass D hinterher hinkt?? Was ist z.B. mit AUTOgas? Da...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Odyssey - Test

Wir hätten nicht gedacht, dass wir erneut so gerne so viel Zeit in Ubisofts Antike verbringen.

Assassin's Creed Odyssey - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /