Suns Niagara bändelt mit Linux an
Linux-Kernel bootet auf UltraSPARC T1. Linux-Entwickler David Miller gelang es, den Linux-Kernel auf einem System mit Suns Niagara-Chip alias UltraSPARC T1 zu booten. Damit trägt Suns Projekt OpenSPARC erste Früchte, hatte Sun doch gehofft, mit der Öffnung der Niagara-Spezifikation die Open-Source-Community zur Portierung ihrer Software auf die neuen Chips zu bewegen.
Auf einer Sun Fire T2000 mit einem UltraSPARC T1 bootete Miller(öffnet im neuen Fenster) einen Linux-Kernel, der die acht Prozessor-Kerne der CPU als jeweils vier eigenständige Prozessoren eines Multi-Prozessor-Systems erkannte, denn jeder Kern kann vier Threads gleichzeitig ausführen. Damit ist eine große Hürde auf dem Weg hin zu einer Linux-Portierung auf Suns neue Prozessor-Architektur gelungen.
Wirklich nutzbar ist das Ganze aber noch nicht, beim Mounten der Root-Partition blieb das System mit einer "Kernel Panic" stehen.
Erst in der letzten Woche hatte Sun die Spezifikation für die UltraSPARC-Architektur-2005 sowie sein HyperVisor-API veröffentlicht .



