Abo
  • Services:

IBM demonstriert 29,9-Nanometer-Strukturen

Optische Lithografie mit 32-Nanometer-Chips noch nicht ausgereizt?

Forscher an IBMs Almaden Research Center haben nach eigenen Angaben die bislang feinsten Linienmuster mit Hilfe tief-ultravioletter optischer Lithografie (193 Nanomenter) erzeugt. Damit sollen sich mit bestehender Technik letztendlich Chips in kleineren Strukturgrößen fertigen lassen, denn die erzeugten Linien sind nur 29,9 Nanometer dick, während bei aktuellen Chips die Strukturen 65 bis 90 Nanometer messen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bislang hatte die Industrie Strukturen von 32 Nanometer Größe als Untergrenze für die Massenproduktion von Chips mit Hilfe optischer Lithografie angepeilt, so IBM. Die aktuellen Forschungsergebnisse sollen zeigen, dass sich diese Grenze noch weiter nach unten verschieben lässt, bevor ein teurer und riskanter Umstieg auf neue Techniken wie EUV (Extreme Ultraviolet Light) unumgänglich wird.

Stellenmarkt
  1. KMH-Kammann Metallbau GmbH, Bassum
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Kleine Strukturgrößen erlauben es, Chips bei gleicher Größe mit mehr Funktionen und höherer Leistung zu fertigen. Der aktuelle Trend zu Multi-Core-Prozessoren zeigt dies plastisch. Doch langsam nähert sich die Industrie den physikalischen Grenzen, was die weitere Entwicklung vor neue Herausforderungen stellt.

29,9- (links) und 90-Nanometer-Struktur (links) und 90-nm-Struktur (rechts) im Vergleich
29,9- (links) und 90-Nanometer-Struktur (links) und 90-nm-Struktur (rechts) im Vergleich

Doch die bewährten Techniken sollen bis möglichst nah an diese Grenzen ausgereizt werden, so das erklärte Ziel der IBM-Forscher. Dr. Robert D. Allen, der bei IBM für die Forschung an lithografischem Material zuständig ist, spricht von bis zu sieben Jahren Atempause, die die Industrie durch die jetzt vorgestellten Forschungsergebnisse gewinnen könnte.

IBM kooperiert mit JSR Micro und nutzte eine Testapparatur mit Namen NEMO, die mit zwei sich überschneidenden Laserstrahlen arbeitet, um helle und dunkle Interferenzmuster zu erzeugen, die kleinere Abstände ermöglichen als mit heute in der Chipherstellung genutzten Apparaten. Im nächsten Schritt müssen nun Materialien entwickelt werden, mit deren Hilfe sich die Forschungsergebnisse kommerziell nutzen lassen. Zudem wollen die Forscher die Technik weiterentwickeln, um damit noch kleinere Strukturgrößen herstellen zu können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 49,97€ (Bestpreis!)
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

mel-student 23. Feb 2006

informier dich doch einfach mal über die immersions lithographie. dieses ist ein...

doh 20. Feb 2006

... aber wirklich. Wobei bis die Strukturgrößen zur Produktion von CPUs, etc. eingesetzt...

grundguetiger 20. Feb 2006

Aldi-Chips :-) die werden dann sicher um 999,90 pro Stück verkauft, in einem Schüttkorb...


Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /