Abo
  • Services:

Dual-Core-CPUs: Intel sieht weiten Vorsprung vor AMD (Upd.)

Leistungsversprechen des Herstellers: 20 Prozent mehr als AMD-Konkurrenzprodukte

Intels Chefentwickler für Notebook-Prozessoren, Mooly Eden, zeigt sich laut News.com zuversichtlich, mit den kommenden Dual-Core-Prozessoren der zweiten 65-nm-Generation diejenigen von AMD um mindestens 20 Prozent übertrumpfen zu können. Passend dazu bewegt sich schon Intels bis dato schnellster mobiler Prozessor, der Core Duo T2500, im oberen Leistungsfeld - die Redaktion der PC-Welt attestierte dem Chip kürzlich die "mit Abstand beste Rechenleistung pro Watt" und "das beste Preis-Leistungs-Verhältnis".

Artikel veröffentlicht am ,

Mooly Eden bezog sich bei dem Leistungsversprechen auf die für das 2. und 3. Quartal 2006 in Aussicht gestellten neuen Dual-Core-Prozessoren für den Desktop-PC- ("Conroe") und den Notebook-Bereich ("Merom"). Dabei soll vor allem die Leistung pro verbrauchtes Watt erhöht werden, u.a. dank einer verlängerten Pipeline und eines größeren Cache. Intels auch im Zweikern-Desktop-Prozessor Pentium D zum Einsatz kommende Pentium-4-Architektur ("Netburst") ist im Vergleich zu Intels Notebook-Prozessoren (Core Duo) nicht annähernd so effizient.

Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin
  2. msg DAVID GmbH, Braunschweig

Dank der Verbesserungen der Core-Duo-Architektur würde Intel, so Eden selbstsicher, die für den gleichen Zeitpunkt erwarteten, konkurrierenden Dual-Core-Prozessoren von AMD um mindestens 20 Prozent übertrumpfen. AMD hat im Gegensatz zu Intel noch keine in 65-nm-Technik produzierten Prozessoren am Markt, erst im zweiten Halbjahr 2006 ist es so weit. Eden zufolge wird es AMD schwer haben aufzuholen, es werde mindestens anderthalb bis zwei Jahre dauern, um den Vorsprung aufzuholen.

Auch der aktuelle Core Duo, auch unter dem Codenamen "Yonah" geführt, schlägt sich schon dem aktuellen PC-Welt-Test zufolge nicht schlecht, wenn er auch Intels und AMDs schnellste Desktop-Prozessoren noch nicht bei der Rechenleistung zu übertreffen weiß. Dafür ist er günstiger und benötigt gerechnet auf die Rechenleistung deutlich weniger Energie. "AMD als auch Intel müssen circa vier Mal soviel Energie verbrennen, um die Rechenleistung der Core-Duo-Baureihe zu erreichen", so die PC-Welt unter Bezugnahme auf die Desktop-CPUs. Allerdings fehlt ihm noch eine 64-Bit-Unterstützung und Intels Virtualisierungstechnik.

AMD bereitet sich derweil laut einer Daily Tech vorliegenden internen Roadmap darauf vor, am 6. Juni 2006 seine stromsparenden 65-nm-Prozessoren mit dem neuem 940-Pin-Sockel AM2 (Desktop) bzw. S1 (Notebook) und internem DDR2-Speicher-Controller auf den Markt zu bringen. AMD setzt demnach noch stärker auf Stromsparen als zuvor - als Beispiel führt Daily Tech einen besonders energieeffizienten Athlon 64 3800+ mit nur 35 Watt Thermal Design Power (TDP) an. Ein Statement bezüglich Intels markiger Worte seitens AMD lag Golem.de bis Redaktionsschluss noch nicht vor.

Nachtrag vom 20. Februar 2006, 14:45 Uhr:
AMD hat mittlerweile auf Intels Selbstkrönung reagiert und erklärte gegenüber Golem.de: "Mit dem AMD 'Opteron Prozessor' sowie dem kürzlich vorgestellten AMD 'Athlon 64 FX-60 Dual-Core Prozessor' bieten AMD-Prozessoren nach wie vor die höchste x86-Performance bzw. was den Opteron betrifft, das beste Performance-per-Watt-Verhältnis. Bezüglich Dual-Core-Technologie können sich Anwender bei AMD auf eine echte Dual-Core-Technologie verlassen und müssen nicht auf den alten FSB zurückgreifen", so der Seitenhieb auf Intels weniger leistungsfähigen Systembus. Mit der AMD64-Technologie inklusive integriertem Speicher-Controller, HyperTransport und Direct Connect Architecture verfüge man über eine innovative Prozessortechnologie. Architektur-Optimierungen betreibe AMD selbstverständlich stetig weiter. "Mutmaßungen über die Zukunft helfen Kunden keinen Schritt weiter", so ein Sprecher von AMD Deutschland in Richtung Intel.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 62,98€ (Release am Freitag, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 249,00€
  3. 249,00€

hounter56 29. Mär 2007

Lern erst mal richtig lesen schreiben und rechnen! Dann melde dich wieder zu Wort!

hounter56 29. Mär 2007

Na, ja ob Intel am Ende ist mag ich bezweifeln. Allerdings sollte man abwarten was AMD...

JTR 21. Feb 2006

Genau man kann auch heisse Luft verkaufen. Sowas nenne ich Kundenverarsche. Steht diese...

blurb 20. Feb 2006

Hmm, gerade Energiesparlampen amortisieren sich sehr schnell... Schätzpreis Sparampe 11W...

JTR 20. Feb 2006

Ähm also die Grafikkarten sind schon längst die grösseren Stromschlucker als jeder CPU...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
    Galaxy A9 im Hands on
    Samsung bietet vier

    Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
    2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
    3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

      •  /