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Atari - Stellenabbau bei angeschlagenem Publisher

20 Prozent der Mitarbeiter müssten gehen, um aus der Verlustzone zu kommen. Der Spiele-Publisher Atari will sich durch die Entlassung von zahlreichen Mitarbeitern aus der Verlustzone retten. Rund 20 Prozent der Belegschaft weltweit müssten gehen, kündigte das Unternehmen an.
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Damit sollen Kosten gesenkt werden, wie Atari in New York mitteilte. Betroffen sind laut US-Medien rund 50 Mitarbeiter. Mit der Verkleinerung der Mannschaft erhalte Atari nach Darstellung von Unternehmenschef Bruno Bonnell "mehr Flexibilität in einem sich wandelnden geschäftlichen Umfeld" .

Laut US-Presse sind vor allem Entwicklerstudios in Newcastle, in Dallas, in Laguna Beach, in Lyon und in Melbourne von den Entlassungen betroffen.

Der Atari-Umsatz hatte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2005/2006 etwa halbiert . Atari hatte in dem am 31. Dezember 2005 beendeten Neunmonatsabschnitt nur 163,4 Millionen Dollar umgesetzt; gegenüber 332,5 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit.

Der Publisher Atari gehört mehrheitlich dem französischen Unternehmen Infogrames Entertainment SA, welche die geschichtsträchtige Marke(öffnet im neuen Fenster) Atari mit dem im Jahr 2000 erfolgten Hasbro-Interactive-Kauf übernahm und wiederbelebte .


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