Abo
  • Services:

Brauchen Behörden Hintertür für Windows Vista?

Neue Herausforderung durch Festplattenverschlüsselung von Windows Vista

Mit Windows Vista wird Microsoft eine Verschlüsselung von Festplatten einführen, die Strafverfolgungsbehörden vor ganz neue Probleme stellen könnte. Angeblich denkt die britische Regierung darüber nach, eine entsprechende Hintertür zu fordern.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwar lassen sich schon heute Festplatten verschlüsseln, mit der Einführung von Windows Vista dürfte allerdings erstmals auch die breite Masse von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Dies könnte nun Strafverfolgungsbehörden vor erhebliche Probleme stellen, wenn es darum geht, die Inhalte von Festplatten Verdächtiger zu analysieren, ohne dass diese ihr Passwort herausrücken.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt am Main
  2. über duerenhoff GmbH, Neuruppin

Die BBC berichtet, dass die britische Regierung deshalb darüber nachdenke, eine Backdoor, also eine Art Nachschlüssel, für die BitLocker getaufte Verschlüsselung zu fordern. Diese nutzt ein TPM (Trusted Plattform Module), um die Schlüssel zu speichern. Vor diesem Hintergrund könnte es für Staatsanwaltschaften schwierig werden, die Daten z.B. für einen Gerichtsprozess rechtzeitig aufzubereiten.

Cambridge-Professor Ross Anderson, verantwortlich für die TCPA-FAQ, forderte deshalb laut BBC im Rahmen einer parlamentarischen Expertenanhörung, dass die Regierung eine entsprechende Hintertür verlangen solle.

Gegenüber Golem.de erläuterte Anderson: "In Fällen von Missbrauch müssen Richter in der Lage sein, das Aufsperren des Rechte-Management-Mechanismus anzuordnen." Dabei ist ihm vor allem die Verknüpfung mit Trusted Computing ein Dorn im Auge: "Das TPM ist eher für Bills [Bill Gates, Anm. d. Red] Sicherheit als für meine", so Anderson gegenüber Golem.de.

Wer um seine Privatsphäre besorgt sei, solle lieber zu PGP oder schwer zu überwachenden Techniken wie Wegwerf-Mail-Accounts greifen, rät Anderson.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Vive Pro vorbestellbar
  2. bei Caseking kaufen
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Spitzelstaat 31. Aug 2006

Sachma habt ihr Eiferer eigentlich nie ein anderes Argument als Kipo? Das nervt und ist...

kleiner... 05. Mär 2006

Daß wer diese Diskrepanz anschneidet, darauf hab ich bis heute gewartet. Dachte mir das...

WolltIhrDas 20. Feb 2006

Hat ja wohl nichts mit 2 Klassen gesellschaft zutun, denn es steht jedem frei sich...

blub 20. Feb 2006

Und das erklär als Angestellter mal einem Gesellschafter...

Daniel87 20. Feb 2006

Ja stimmt schon was du sagst. Wird sicherlich nicht lange dauern bis man die wieder...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /