Photoshop-Filter für GIMP unter Linux

Lösung kämpft mit rechtlichen Problemen

Die freie Bildbearbeitungssoftware GIMP kann bereits seit geraumer Zeit Filter nutzen, die für Adobes Photoshop entwickelt wurden. Möglich macht dies die Software "pspi", die bislang aber nur für GIMP unter Windows zu haben war. Nun gab es erste Erfolge, das Ganze auch unter Linux zum Laufen zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,

Tor Lillqvist, der 2001 pspi geschrieben hat, berichtet in seinem Blog von einem erfolgreichen Versuch, Photoshop-Filter in GIMP unter Linux zu laufen. Zwar hat Lillqvist die dazu notwendige Software entwickelt, die Portierung von Windows auf Linux hat sich aber der Entwickler Mukund vorgenommen.

Stellenmarkt
  1. Performance Manager IT Infrastruktur (m/w/d)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf
  2. IT-Spezialist (w/m/d)
    Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln
Detailsuche

Es soll nicht sonderlich kompliziert gewesen sein, pspi für Linux zu kompilieren und es via Wine-Photoshop-Plug-Ins laufen zu lassen, zitiert Lillqvist Munkud.

Ganz trivial ist die Umsetzung dennoch nicht, die Probleme sind aber eher lizenzrechtlicher Art. Die Software "pspi" benötigt Header aus dem "Photoshop 6 SDK", das Adobe einst kostenlos zum Download angeboten hat. Mittlerweile hat sich dies aber geändert und die Weitergabe des Software Development Kit ist nicht erlaubt.

Als Ausweg schlägt Lillqvist den Kauf einer längst veralteten Version 6 von Photoshop vor, da hier auch das Entwicklerpaket beiliegt. Er weist aber darauf hin, dass es nach seiner Ansicht vollkommen legal wäre, ein Linux-Binary, das mit dem Photoshop 6 SDK erzeugt wurde, zu verteilen. Noch findet sich ein solches Binary aber nicht.

Lillqvist kündigte bei der Gelegenheit zudem an, die Lizenz von pspi zu ändern. Derzeit steht die Software unter der GPL, wenig passend für eine Software, die dazu gedacht ist, proprietäre Bibliotheken einzubinden. Daher wird pspi wohl bald auch unter einer MIT-Lizenz stehen, die Lillqvist für passender hält.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /