Photoshop-Filter für GIMP unter Linux

Lösung kämpft mit rechtlichen Problemen

Die freie Bildbearbeitungssoftware GIMP kann bereits seit geraumer Zeit Filter nutzen, die für Adobes Photoshop entwickelt wurden. Möglich macht dies die Software "pspi", die bislang aber nur für GIMP unter Windows zu haben war. Nun gab es erste Erfolge, das Ganze auch unter Linux zum Laufen zu bringen.

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Tor Lillqvist, der 2001 pspi geschrieben hat, berichtet in seinem Blog von einem erfolgreichen Versuch, Photoshop-Filter in GIMP unter Linux zu laufen. Zwar hat Lillqvist die dazu notwendige Software entwickelt, die Portierung von Windows auf Linux hat sich aber der Entwickler Mukund vorgenommen.

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Es soll nicht sonderlich kompliziert gewesen sein, pspi für Linux zu kompilieren und es via Wine-Photoshop-Plug-Ins laufen zu lassen, zitiert Lillqvist Munkud.

Ganz trivial ist die Umsetzung dennoch nicht, die Probleme sind aber eher lizenzrechtlicher Art. Die Software "pspi" benötigt Header aus dem "Photoshop 6 SDK", das Adobe einst kostenlos zum Download angeboten hat. Mittlerweile hat sich dies aber geändert und die Weitergabe des Software Development Kit ist nicht erlaubt.

Als Ausweg schlägt Lillqvist den Kauf einer längst veralteten Version 6 von Photoshop vor, da hier auch das Entwicklerpaket beiliegt. Er weist aber darauf hin, dass es nach seiner Ansicht vollkommen legal wäre, ein Linux-Binary, das mit dem Photoshop 6 SDK erzeugt wurde, zu verteilen. Noch findet sich ein solches Binary aber nicht.

Lillqvist kündigte bei der Gelegenheit zudem an, die Lizenz von pspi zu ändern. Derzeit steht die Software unter der GPL, wenig passend für eine Software, die dazu gedacht ist, proprietäre Bibliotheken einzubinden. Daher wird pspi wohl bald auch unter einer MIT-Lizenz stehen, die Lillqvist für passender hält.

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