• IT-Karriere:
  • Services:

P2POD - Netzwerk-Video-Player mit HD-Unterstützung

Nutzer können selbst live vom Sofa aus mit der Webcam senden

Bisher gibt es noch nicht viele Netzwerk-Video-Player, die auch hochauflösende Videos wiedergeben können. Doch auch mit genügend Konkurrenz würde die P2POD genannte Set-Top-Box des niederländischen Herstellers AHT International wohl auffallen: Das Linux-basierte Gerät verspricht, alle wichtigen Codecs zu unterstützen, ist auch auf Bezahl-Downloads vorbereitet und erlaubt es den Nutzern, eigene Video-Podcasts in die Welt zu senden.

Artikel veröffentlicht am ,

P2POD (Render-Bild)
P2POD (Render-Bild)
Die nötige Rechenleistung für hochauflösende Videos bringt der im P2POD zum Einsatz kommende STB7109-Prozessor von STMicroelectronics mit. Dem Chip stehen 64 MByte DDR2-333-Speicher, 64 MByte Videospeicher und 32 MByte Flash-Speicher zur Verfügung. Zur Videoausgabe gibt es je einen Scart- und HDMI-Ausgang, wobei über Letzteren HDTV-Auflösungen bis 1.920 x 1.080 Pixel angezeigt werden können. Audio wird per optisches S/PDIF oder Stereo-Cinch ausgegeben. Dazu kommen noch eine Infrarot-, eine USB-2.0- und eine Ethernet-Schnittstelle für den Datenaustausch.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Swyx Solutions GmbH, Dortmund

Audio, Bilder und Videos kann der P2POD von verschiedenen Stellen beziehen - entweder von einem USB-2.0-Datenträger, über das Heimnetz, über das Internet als kostenlosen Stream oder als Bezahl-Download (per Windows Media DRM) aus einem speziellen Peer-to-Peer-Netz. Letzteres wurde von der Technischen Universität Delft entwickelt und soll auch beim Upload der eigenen Podcasts bei der Verbreitung helfen. Erworbene Inhalte sollen per USB 2.0 auch auf tragbare Abspielgeräte kopiert werden können.

Wer seine eigenen Audio- oder Video-Sendungen verbreiten will, soll dies entweder live mit einer angeschlossenen Webcam oder mittels bereits am PC editierter Aufnahmen vornehmen können, die dann über die P2POD-Set-Top-Box in das P2POD-Netz eingespeist werden. Darüber hinaus wird es die P2POD-Software auch für PCs geben, sie soll für Windows, MacOS X und Linux angeboten werden - was die Frage aufwirft, ob man damit aktuellen Tauschbörsen Konkurrenz machen will.

Die Benutzeroberfläche stammt von MyMo Media, ebenso wie ein optionaler Dienst, der den Nutzern immer wieder kostenlose Inhalte vorstellen sowie die RSS-News-, Internet-TV- und Internet-Radio-Verzeichnisse auf dem neuesten Stand halten soll. In den ersten sechs Monaten ist die Datenbank kostenlos abrufbar, danach kann sich der Kunde für ein Abo entscheiden, das voraussichtlich etwa 10,- Euro pro Jahr kostet. Die Kosten für Musik- und Video-Bezahlinhalte sollen etwa vergleichbar sein mit denen, die aktuelle Online-Shops bieten.

Das Linux-Betriebssystem des Geräts sollen Nutzer auch selbst um neue Codecs erweitern können. Von Hause aus werden allerdings bereits alle wichtigen Audio-, Bild- und Video-Codecs unterstützt werden, versprach ein AHT-Mitarbeiter gegenüber Golem.de. Dies beinhaltet im Videobereich unter anderem MPEG-2, MPEG-4 AVC (H.264), WMV9 und VC-1.

Eine Infrarot-Fernbedienung zur Steuerung liegt bei. Als optionales Zubehör gibt es noch eine Tastatur, mit der dann die Webbrowser- und E-Mail-Funktion des P2POD erst sinnvoll zu nutzen sein werden.

Interessierte sollen den P2POD im März auf der CeBIT 2006 in Halle 25, Stand C39 in Aktion erleben können. Die Markteinführung wird noch etwas länger auf sich warten lassen, da AHT noch nach Vertriebspartnern sucht. Preislich soll das Gerät etwa zwischen 100,- und 150,- Euro liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)

Escom2 21. Feb 2006

In dem Fall hätte ich aber lieber den genommen: http://gigaset.siemens.com/shc/0,1935...

foreach(:) 18. Feb 2006

zehn hundert tausend?

Gelächter 17. Feb 2006

Meine Xbox mit Xbcase (leise) und Xboxmediacenter werde ich so schnell nicht hergeben...

Senaraus 17. Feb 2006

Steht doch im Bericht, des die Kiste MPEG2 unterstützt!

Bitz 17. Feb 2006

Das Linux dürfte zum Grössten Teil von hier: ww.stlinux.com stammen. Aber wie das mit...


Folgen Sie uns
       


Linux-Smartphone Pinephone im Test

Das Pinephone ist das erste echte Linux-Smartphone seit rund 5 Jahren und dazu noch von einer Community erstellt. Das ambitionierte Projekt scheitert letztlich aber an der Realität.

Linux-Smartphone Pinephone im Test Video aufrufen
Next-Gen: Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S
Next-Gen
Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S

Kaum ein unabhängiger Entwickler hat Dev-Kits für PS5 und Xbox Series X/S - aber The Pathinder und Falconeer sind tolle Next-Gen-Indiegames!
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Raumschiffknacker im Orbit
  2. Rollenspiel Fans übersetzen Disco Elysium ins Deutsche
  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen

Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

Weiterbildung: Was IT-Führungskräfte können sollten
Weiterbildung
Was IT-Führungskräfte können sollten

Wenn IT-Spezialisten zu Führungskräften aufsteigen, müssen sie Fachwissen in fremden Gebieten aufbauen - um Probleme im neuen Job zu vermeiden.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern
  2. IT-Jobs Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
  3. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden

    •  /