Dell, Fujitsu Siemens & Co. bieten UMTS-und HSDPA-Notebooks
Dell, Fujitsu Siemens , Lenovo und HP wollen bereits im März 2006 für das mobile Surfen gerüstete Notebooks auf den Markt bringen. Auch die großen deutschen Mobilfunkbetreiber haben sich bereits in Stellung gebracht und verhandeln eifrig mit allen namhaften Geräteherstellern über subventionierte Kooperationen, um ihre mobilen Breitbanddienste so schnell wie möglich an die Kunden zu bringen. Als fixes Gespann gelten momentan Fujitsu Siemens und T-Mobile sowie Dell und Vodafone.
Auch wenn die derzeitigen Möglichkeiten mit UMTS und HSDPA für die meisten Geschäftskunden taugen, bleibt doch ein kleiner Wermutstropfen: Während zwar ansehnliche Breitbandraten im Download-Bereich erreicht werden, wird es problematisch, sobald ein Kunde große Daten versenden will. Das Zauberwort für mobiles Breitband im Upload-Bereich heißt HSUPA, doch mit der Umsetzung rechnen die Netzbetreiber nicht vor 2008.
"Gerade Geschäftskunden zeichnen sich bei der Nutzung von mobilen Diensten mit symmetrischem Datenverkehr aus" , gibt Gartner-Analyst Martin Gutberlet zu bedenken. Sowohl Netzbetreiber als auch Gerätehersteller hätten aber bisher keine klare Antwort liefern können, wie ein späteres Update auf HSUPA-fähige Geräte ohne den kompletten Austausch oder Neukauf des Geräts durchgeführt werden könne, so Gutberlet. [von Yvonne Göpfert]