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Netzbetreiber wollen Handy-Spam eindämmen

Stärkere Zusammenarbeit im Kampf gegen mobile Spam-Botschaften. Mehr als ein Dutzend Mobilfunknetzbetreiber hat sich einer Vereinbarung angeschlossen, wonach Spam-Botschaften per SMS oder MMS wirksamer bekämpft werden sollen. Eingefädelt hat dieses Abkommen die GSM Association, wie der Interessenverband auf dem 3GSM World Congress in Barcelona bekannt gab.
/ Ingo Pakalski
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Das Ziel, stärker gegen mobile Spam-Botschaften vorzugehen, haben sich die 15 Netzbetreiber Bharti, Cingular Wireless, Hutchison 3 Group, Hutchison Telecommunications International, mobinil, O2, Orange, SFR, Telefonica, Telenor, TeliaSonera, T-Mobile, Turkcell, VimpelCom und Vodafone auf die Fahnen geschrieben. Dazu wollen die Unternehmen auch Informationen zu Spam-Vorkommnissen austauschen, um so wirksamer dagegen vorgehen zu können.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Netzbetreiber ihre Netze stärker auf Spam-Hinweise überwachen und ihren Kunden die Möglichkeit geben, unerwünschte Werbenachrichten zu melden. Die Netzüberwachung setzt aber vielfach voraus, dass die Regierungen eine entsprechende Kontrolle der Netzwerkaktivitäten gestatten. Datenschutzrichtlinien könnten dieses Unterfangen ansonsten erschweren, heißt es von der GSM Association.


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