Sun will Portierung von Linux und BSD auf UltraSPARC T1
Die Dokumentation des neuen Prozessors steht unter opensparc.net(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Mit Hilfe der technischen Informationen sollen nicht nur Linux- und BSD-Entwickler in der Lage sein, ihre Betriebssysteme auf Suns stromsparenden Achtkern-Prozessor zu portieren.
Der UltraSPARC T1 bringt von Hause aus Hypervisor-Technik mit, um jedem Gast-Betriebssystem eine virtuelle Maschine zur Verfügung zu stellen. Sun bezeichnet dies als "Sun4v-Architektur" und legt das entsprechende API nun offen. Mit der UltraSPARC Architektur 2005 macht Sun zudem die komplette Spezifikation des mit dem UltraSPARC T1 eingeführten Befehlssatzes zugänglich.
Dadurch erhofft sich der Hersteller, die Open-Source-Community rund um Chip-Multi-Threading-Architekturen zu fördern sowie Unternehmen zu unterstützen, die eine Portierung von Betriebssystemen und weiteren Anwendungen auf UltraSPARC-T1-basierte Umgebungen evaluieren.