10fach-Zoom-Kamera mit Knick-Objektiv für schmales Gehäuse

Einige Linsen sind wie bei herkömmlichen Kameras in einem Objektiv-Tubus angeordnet, danach folgt im Inneren die Umlenk-Optik und wieder einige Linsen, bis das Licht schließlich auf den seitlich angebrachten CCD-Sensor trifft. Das Objektiv besteht aus ingesamt zwölf Linsen in zehn Gruppen inklusive dreier asphärischer Linsen.
Die TZ1 ist die erste Lumix, bei der die Bildprozessor-Generation Venus Engine III von Panasonic zum Einsatz kommt, die Farb- und Helligkeitsrauschen getrennt erkennen und vor allem Ersteres gezielt unterdrücken soll. Der Empfindlichkeitsbereich der Kamera wurde bei Vollauflösung so auf ISO 800 erweitert, ohne dass das Farbrauschen des Sensors die Aufnahmen unbrauchbar machen soll.
Rückseitig ist ein 2,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 207.000 Pixeln angebracht, das eine automatische Helligkeitsanpassung bietet, die auf die Umgebungsbeleuchtung reagiert. Außerdem kann die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung manuell hochgeregelt werden, wenn die Sonneneinstrahlung ein Ablesen erschwert.
Die Zeit vom Einschalten bis zur Aufnahme der TZ1 beträgt nach Herstellerangaben 0,95 Sekunden, die Auslöseverzögerung 0,006 Sekunden. Zum Fokussieren wird ein Linearmotor(öffnet im neuen Fenster) genutzt, der die Geschwindigkeit beim Scharfstellen erhöhen soll. Serienaufnahmen sind mit bis zu 3 Bildern pro Sekunde in höchster Auflösung möglich. Die Kamera bietet Verschlussgeschwindigkeiten von 1/2.000 bis 8 Sekunden.
Insgesamt bietet die TZ1 19 Motivprogramme und einen Programmmodus an. Die Motivprogramme reichen von Bereichen wie "Strand", um im gleißenden Sonnenlicht die richtigen Einstellungen vorzufinden, über "Luftaufnahme", die ordentliche Aufnahmeeinstellungen für Schnappschüsse aus dem Flugzeugfenster mit sich bringen soll, bis hin zu "Unterwasser", die Farbanmutung beim Tauchen ins rechte Licht rückt. Zum Tauchen gibt es ein separates Unterwassergehäuse (ab Mai 2006), das für Tiefen von bis zu 40 Metern ausgelegt ist.
Der Weißabgleich kann automatisch oder anhand einiger Voreinstellungen sowie manuell vorgenommen werden. Außerdem steht – abgesehen vom Automatikmodus – auch noch eine manuelle Feineinstellung in 150-Kelvin-Stufen zur Auswahl.
Außer Videos mit 640 x 480 Pixeln Auflösung kann das Gerät auch Aufnahmen im Breitbild-Modus samt Ton anfertigen. Die Auflösung liegt dann bei 848 x 480 Pixeln. In beiden Fällen wird eine Aufnahmefrequenz von 30 Bildern pro Sekunde erreicht. Das Zoom-Objektiv der Kamera steht auch im Videomodus zur Verfügung.
Die Kamera speichert auf SD-Speicherkarten und verfügt außerdem über einen internen Speicher von 13,4 MByte als Reserve. Der Apparat misst 112 x 58,1 x 40,2 mm bei einem Leergewicht von 234 Gramm. Der Akku hält nach CIPA-Vergleichstests 250 Bilder lang, bis er wieder aufgeladen werden muss. Neben einem PictBridge-kompatiblen USB-Ausgang ist auch eine TV-Anschlussmöglichkeit gegeben.
Die Panasonic Lumix DMC-TZ1 soll ab April 2006 für 429,- Euro in den Farben Silber und Schwarz erhältlich sein.



