PalmOS - Erstmals Details zur Linux-Integration

AccessLinux Platform soll Ende 2006 fertig werden

Die Access-Tochtergesellschaft PalmSource gab erstmals Details dazu bekannt, wie das PDA- und Smartphone-Betriebssystem PalmOS mit Linux verknüpft wird. Ende 2004 wurde China Mobilesoft von PalmSource übernommen und seitdem ist bekannt, dass PalmOS und Linux miteinander verbunden werden sollen. Nähere Angaben dazu lagen bislang jedoch nicht vor.

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Das PalmOS-Linux-System wird als AccessLinux Platform vermarktet und mit ALP abgekürzt. Das Linux-basierte Betriebssystem soll in künftigen Smartphones und anderen mobilen Endgeräten eingesetzt werden, wobei neben GSM-Technik auch UMTS unterstützt wird. Bis Ende 2006 will Access ein ALP-SDK fertig haben, das dann an Lizenznehmer verteilt wird.

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Die AccessLinux Platform setzt auf den Linux-Kernel ab Version 2.6.12, umfasst eine angepasste Version des GIMP ToolKit (GTK+) für die Bereitstellung der Bedienoberfläche sowie mit SQLite eine Datenbank-Engine und mit GStreamer ein Multimedia-Framework. Zudem will Access bei Bedarf weitere Open-Source-Komponenten erweitert in ALP integrieren. So sollen noch die BlueZ-Libraries für die Unterstützung von Bluetooth 2.0 eingebaut werden.

Zusätzlich dazu wird ALP eine Reihe von aus PalmOS bekannten Applikationen umfassen. Dazu gehören etwa die vertrauten PIM-Applikationen zur Termin-, Adress- und Aufgabenplanung sowie Multimedia- und Messaging-Programme sowie natürlich der von Access stammende Webbrowser NetFront. Auch das Synchronisationsprotokoll HotSync wird Bestandteil von ALP sein und auch der Palm Desktop wird durch die Linux-Integration keinesfalls aufs Altenteil geschickt. Zudem halten die Telefon- und Middleware-Funktionen aus dem bisherigen PalmOS Einzug in ALP.

Im vergangenen Jahr wurde PalmSource von Access übernommen und seitdem hörte man nur wenig Neues über das Betriebssystem PalmOS. Auf dem 3GSM World Congress in Barcelona hat Access nun skizziert, wie ein Linux-basiertes PalmOS aussehen wird.

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