Abo
  • Services:

Sony Ericsson W950i - Erstes Walkman-Handy mit Symbian

UMTS-Musik-Smartphone mit 4 GByte Speicher, Touchscreen und Bluetooth

Mit beeindruckenden technischen Daten hat Sony Ericsson auf dem 3GSM World Congress ein neues Modell aus der Walkman-Reihe gezeigt und damit das erste Smartphone aus dieser Reihe vorgestellt. Das Symbian-Smartphone W950i verfügt über einen 4 GByte großen Speicher, die bereits vom W800i bekannten Musik-Player-Funktionen, UMTS, ein UKW-Radio, den Opera-Browser, Push-E-Mail-Unterstützung und einen Touchscreen. Nur eine Kamera ist nicht an Bord.

Artikel veröffentlicht am ,

Sony Ericsson W950i
Sony Ericsson W950i
Nach Samsung und Nokia will nun auch Sony Ericsson ein Mobiltelefon mit 4 GByte auf den Markt bringen. Anders als die beiden Konkurrenten spricht Sony Ericsson jedoch von einem Flash-Speicher der Größe 4 GByte. Konsequenz daraus: Das W950i verfügt über einen Vibrationsalarm. Nokia hatte diesen bei seinem Riesenspeicher-Handy N91 mit dem Hinweis weggelassen, die Vibrationen würden zu Schäden am Handy bzw. am Speicher führen. Allerdings lässt sich der Speicher im W950i nicht aufrüsten, weil sich Sony Ericsson einen Speicherkartensteckplatz ganz gespart hat.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. TÜV SÜD Gruppe, München

Sony Ericsson W950i
Sony Ericsson W950i
Wie bei der Walkman-Serie von Sony Ericsson üblich, stehen die Musikfunktionen im Vordergrund. Der Flash-Speicher fasst viele Stunden Musik, über die mitgelieferte Software "Walkman Music Kit" kann der Nutzer seine Musikdateien verwalten und auf das Mobiltelefon überspielen. Zum Abspielen der Songs der Formate MP3, AAC, AAC+, E-AAC+, WAV und m4a drückt man die Walkman-Taste, die sich am linken Rand des Gerätes befindet, die den Nutzer sofort ins Musik-Menü katapultiert. An Bord sind ein Media Player und die Software "MusicDJ", um selbst Musik zu erstellen. Ein UKW-Radio mit RDS steht ebenfalls zur Verfügung. Wer an der Tonqualität drehen will, kann über die vorinstallierte Software "Mega Bass" die Bässe nach seinen persönlichen Hörvorlieben optimieren.

Sony Ericsson W950i
Sony Ericsson W950i
Das TFT-Touchscreen zeigt Inhalte mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei bis zu 262.144 Farben und dient auch zur Gerätesteuerung. Als Betriebssystem steckt im W950i Symbian in der Version 9.0 mit der UIQ-Plattform 3.0, wie es auch bei den anderen Symbian-Smartphones P990i sowie M600i von Sony Ericsson der Fall ist. Zum Software-Lieferumfang gehören neben den üblichen Applikationen zur Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung ein Instant-Messaging-Client, eine Handschriftenerkennung sowie der Opera-Browser in der Version 8. Zudem bietet das Gerät Push-E-Mail-Unterstützung und es kann RSS-Feeds verwalten, um sich über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Die Synchronisation läuft über ein mitgeliefertes USB-Kabel (2.0), per Bluetooth 1.2 oder per Infrarotschnittstelle.

Neben UMTS-Technik steckt im W950i Tri-Band-GSM-Technik (900/1.800/1.900 MHz) mit Unterstützung für GPRS sowie HSCSD. Im UMTS-Modus kann der Nutzer 2,5 Stunden sprechen, im GSM-Modus reicht es nach Herstellerangaben für 7,5 Stunden Sprechdauer. Die Stand-by-Zeit für UMTS beträgt gut 10 Tage, für GSM etwa 14 Tage.

Sony Ericsson HBH-DS970
Sony Ericsson HBH-DS970
Trotz einer sehr reichhaltigen Ausstattungsliste misst das Sony Ericsson W950i nur 106 x 54 x 15 mm. Es ist damit genauso dick wie das einstmals flachste Handy der Welt - das RAZR V3 von Motorola. Dem W950i liegen Stereokopfhörer bei. Wer lieber Ohrstöpsel ohne Kabel möchte, nimmt das separat erhältliche Bluetooth-Stereo-Headset HBH-DS970, das Sony Ericsson ebenfalls in Barcelona vorgestellt hat. Bei einem Gewicht von 27 Gramm nimmt das Headset per Bluetooth 2.0 Kontakt mit kompatiblen Geräten auf und deckt eine Sprechzeit bzw. Musikwiedergabedauer von bis zu 6 Stunden ab, während die Bereitschaftszeit mit bis zu 12,5 Tagen beziffert wird.

Das Sony Ericsson W950i soll ab dem dritten Quartal 2006 verfügbar sein und dann rund 700,- Euro ohne Vertrag kosten. [von Yvonne Göpfert und Ingo Pakalski]



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 99,98€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 899€

punky 22. Nov 2009

also es gibt kein betses Handy was man sich kaufen kann ,also i habe jezze auch das w950i...

n70ger 27. Apr 2006

hallo. ich finde das das doch endlich mal nen telefon ist, das den namen walkman...

iLife 17. Feb 2006

Zumindest bei Sony, wenn man sich das Design ansieht. (Na ja, bei einigen Nokia Modellen...

UKW 14. Feb 2006

kann man mp3s auch ganz normal wie bei einer wechselplatte überspielen oder ist man an...

Eimsbush 14. Feb 2006

Um ehrlich zu sein Ja: In Italien (wo das Klingelton-Inferno noch größer ist als hier...


Folgen Sie uns
       


Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test

Nvidia hat mit der RTX 2080 und 2080 Ti die derzeit leistungsstärksten Grafikkarten am Markt. Wir haben sie getestet.

Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten
  2. Google Pixel-Besitzer beklagen nicht abgespeicherte Fotos
  3. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  2. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt
  3. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /