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Sony Ericsson und Nokia arbeiten bei DVB-H zusammen

Handy-Hersteller wollen Interoperabilität bei Handy-Fernsehen sicherstellen. Sony Ericsson und Nokia wollen in Sachen Handy-Fernsehen zusammenarbeiten und sicherstellen, dass ihre Endgeräte in Bezug auf DVB-H kompatibel sind. Grundlage dafür sind die "Open Air Interface Implementation Guidelines".
/ Jens Ihlenfeld
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Sowohl Nokia als auch Sony Ericsson sehen in DVB-H einen Schlüsselbereich für weiteres Wachstum der Mobilfunk-Industrie. Mit den Open Air Interface Implementation Guidelines(öffnet im neuen Fenster) , die Nokia schon im August 2005 vorlegte, wollen beide Unternehmen nun sicherstellen, dass entsprechende Dienste unabhängig von den Geräteherstellern funktionieren.

DVB-H konkurriert mit DMB um die Rolle als Standard für Handy-Fernsehen. Sony Ericsson und Nokia setzen beide auf DVB-H, um Fernsehen auf das Handy zu bringen und damit neue Geschäftsfelder für Mobilfunknetzbetreiber, aber auch Inhalte-Anbieter zu ermöglichen.

Der reinen Übertragung von Broadcast-Signalen wie z.B. DVB-T wird bei DVB-H ein Rückkanal zur Seite gestellt, schließlich können die Handys in aller Regel direkt auf ein Mobilfunknetz zurückgreifen. Das Open Air Interface (OAI) 1.0 regelt dabei, wie mobile Fernsehdienste mit dem DVB-H-Netzwerk verbunden werden.


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