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SIM-Karte als Speicher für Audio, Video und Spiele

Spansion stellt "MirrorBit-HD-SIM" mit 64 MByte Speicherkapazität vor. Anlässlich der 3GSM hat der Flash-Speicher-Hersteller Spansion, ein Joint Venture von AMD und Fujitsu, SIM-Karten mit 64 MByte vorgestellt – üblich sind hier bisher eher Speichermengen im KByte-Bereich. So sollen künftig nicht nur deutlich mehr Kontakte, sondern auch Audio, Video und Spiele geschützt auf einer SIM-Karte gespeichert werden können.
/ Christian Klaß
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Die neue Klasse von Flash-Speichern für den SIM-Markt bezeichnet Spansion als "MirrorBit-HD-SIM". Damit sollen Hersteller von SIM-Karten neue Lösungen für die Verwaltung von mobilen Inhalten inkl. Schutzfunktionen im Rahmen des DRM (Digital Rights Management) anbieten können. Spansion kombiniert dabei seine in 90-nm-Technik gefertigten MirrorBit-ORNAND-Speicher mit der Kryptographie-, Flash-File-System- und Logik-Technik von M-Systems.

Auf dem 3GSM Congress in Barcelona zeigt Spansion einen Prototypen des MirrorBit HD-SIM. Demonstriert wurden verschlüsselte Video-Datenströme, DRM für Musikdaten und ein Adressbuch mit 10.000 Einträgen, die sich leicht von einem Telefon zu einem anderen transferieren lassen sollen.

Während die erste SIM-Karte dieser Art 64 MByte Speicherplatz bieten soll, was Spansion zufolge dem Tausendfachen der Kapazität der heutzutage üblichen SIM-Karten entspricht, verspricht die Spansion-Roadmap für die Zukunft bereits SIM-Produkte mit bis zu 256 MByte. Noch ist Spansion aber nicht so weit – SIM-Karten mit 64 MByte und mehr Speicher werden voraussichtlich erst im Jahr 2007 ausgeliefert.


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