Ultra-Preiswert-Handy für 16,- US-Dollar
Die Funktionen der entsprechenden Geräte sind zwar vergleichsweise beschränkt, Grundfunktionen wie das Telefonieren sowie der Versand und Empfang von SMS-Nachrichten sind aber gegeben und auch polyphone Klingeltöne lassen sich abspielen.
Der als E-GOLDvoice bezeichnete Chip misst nur 8 x 8 mm und vereint Elemente wie Basisband-Prozessor, Sende- und Empfangseinheit, Stromversorgung und Arbeitsspeicher in sich. Bisher waren diese auf mehreren Chips und etwa der doppelten Fläche untergebracht. Der Chip stellt damit das Herz von Infineons zweiter Plattformgeneration für Ultra-Preiswert-Handys (ULC2) dar.
Auf Basis der ULC2-Plattform lassen sich die Materialkosten für ein Handy um weitere 20 Prozent von etwa 20,- US-Dollar auf unter 16,- US-Dollar senken. In diesen Kosten sind das komplette Telefon mit allen elektronischen Bauteilen, Platine, Steckverbinder, Gehäuse mit Tastatur und Display, allen Softwarekomponenten sowie wieder Akku, Ladegerät, Verpackung und Bedienungsanleitung enthalten. Der Platzbedarf für die Elektronik im Handy schrumpf mit dem neuen Chip auf nur noch vier Quadratzentimeter.
Muster des E-GOLDvoice sind für Mitte 2006 geplant, geliefert werden soll er im bleifreien Gehäuse mit 189 Pins. Die gesamte ULC2-Plattform soll dann Ende 2006 verfügbar sein.