Abo
  • IT-Karriere:

Ultra-Preiswert-Handy für 16,- US-Dollar

Zahl der elektronischen Komponenten im Handy sinkt auf unter 50

Mit E-GOLDvoice stellt Infineon auf dem 3GSM World Congress einen neuen Chip für "Ultra-Preiswert-Handys" vor. Er soll die Anzahl der elektronischen Komponenten in einfachen Mobiltelefonen von derzeit etwa 100 auf weniger als 50 reduzieren und die Kosten für komplette Geräte auf 16,- US-Dollar drücken.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Funktionen der entsprechenden Geräte sind zwar vergleichsweise beschränkt, Grundfunktionen wie das Telefonieren sowie der Versand und Empfang von SMS-Nachrichten sind aber gegeben und auch polyphone Klingeltöne lassen sich abspielen.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
  2. Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Aschaffenburg

Der als E-GOLDvoice bezeichnete Chip misst nur 8 x 8 mm und vereint Elemente wie Basisband-Prozessor, Sende- und Empfangseinheit, Stromversorgung und Arbeitsspeicher in sich. Bisher waren diese auf mehreren Chips und etwa der doppelten Fläche untergebracht. Der Chip stellt damit das Herz von Infineons zweiter Plattformgeneration für Ultra-Preiswert-Handys (ULC2) dar.

Über 200 Komponenten (links), unter 50 (rechts)
Über 200 Komponenten (links), unter 50 (rechts)

Die Plattform unterstützt GSM mit 900/1.800 MHz sowie GSM mit 850/1.900 MHz und enthält alle elektronischen Hardware- und Softwarekomponenten, die für ein Mobiltelefon erforderlich sind. Neben einer Vielzahl westlicher Sprachen unterstützt die Plattform zudem Arabisch, Chinesisch und Hindi. Neben Schwarz-/Weiß- können auch Farbdisplays eingesetzt werden. Zur Stromversorgung können handelsübliche Standardakkus, wie Nickel-Metallhydrid-AAA-Zellen, genutzt werden. Mit heute üblichen Handy-Akkus soll die Stand-by-Zeit solcher Ultra-Preiswert-Handys bei mehr als zehn Tagen liegen, die Sprechzeit über vier Stunden betragen.

Auf Basis der ULC2-Plattform lassen sich die Materialkosten für ein Handy um weitere 20 Prozent von etwa 20,- US-Dollar auf unter 16,- US-Dollar senken. In diesen Kosten sind das komplette Telefon mit allen elektronischen Bauteilen, Platine, Steckverbinder, Gehäuse mit Tastatur und Display, allen Softwarekomponenten sowie wieder Akku, Ladegerät, Verpackung und Bedienungsanleitung enthalten. Der Platzbedarf für die Elektronik im Handy schrumpf mit dem neuen Chip auf nur noch vier Quadratzentimeter.

Muster des E-GOLDvoice sind für Mitte 2006 geplant, geliefert werden soll er im bleifreien Gehäuse mit 189 Pins. Die gesamte ULC2-Plattform soll dann Ende 2006 verfügbar sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Angebote zu Kopfhörern, Bluetooth Boxen, Soundbars)
  2. 399,00€ (Bestpreis!)
  3. bis zu 11 PC-Spiele für 11,65€

tiiim 19. Feb 2006

Das Nokia 1110 gab's Weihnachten bei T-Mobil ohne Vertrag für 19,99. 10€ Xtra-Karte gab...

Johnny Cache 14. Feb 2006

Danke für den Hinweis, aber das Ding ist praktisch identisch mit dem C75 welches ich...

Anonymer Nutzer 14. Feb 2006

Na klar...

ZyRa 13. Feb 2006

... z.B. für Auto (o2sim) lässt sich dann via internet orten oder man könnte die...


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /