Abo
  • IT-Karriere:

Forschung: Google investiert in Handschriften-Texterkennung

Handschriftliche Tagebücher von George Washington bald bei Google?

Google hat an der Dublin City University (DCU) ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem die Forschungsgruppe Adaptive Information Cluster (AIC) mit zwei amerikanischen Unis zusammen daran arbeitet, alte Manuskripte und andere historische Dokumente durchsuchbar zu machen. Dazu muss eine Handschrifterkennung vorgenommen werden, was ungleich größere Probleme mit sich bringt, als sie sich bei ausschließlich gedruckten Buchstaben ergeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Forschungsvorhaben ist Teil des von Google formulierten Ziels, irgendwann alle Informationen recherchierbar zu machen. Die Forschung in Irland hat zum Ziel, beispielsweise das Book of Kells oder die Tagebücher von George Washington textlich zu erfassen und damit weltweit verfügbar zu machen.

Inhalt:
  1. Forschung: Google investiert in Handschriften-Texterkennung
  2. Forschung: Google investiert in Handschriften-Texterkennung

Derzeit befinden sich solche Dokumente meist hinter verschlossenen Türen oder sind nur Seite für Seite für das Internet eingescannt, was zwar die Verfügbarkeit verbessert, das Durchsuchen aber nicht erleichtert.

Professor Alan Smeaton
Professor Alan Smeaton

Das Forschungsteam der DCU wird angeführt von Professor Alan Smeaton und Dr. Noel O'Connor, die international anerkannte Experten auf dem Gebiet der Videoanalyse sind und dieses Wissen auf die Handschrifterkennung in Dokumenten anwenden wollen.

Die verwendeten Algorithmen stammen ursprünglich aus der Objekterkennung in Videos. Dabei müssen Bilder von Menschen, Autos und anderen Objekten in verschiedenen Winkeln und Positionen zuverlässig wiedererkannt werden. Mit einigen Abwandlungen konnte man das System auch zum Erkennen von Handschriften einzelner Wörter und Buchstaben in verschiedenen Variationen nutzen.

Forschung: Google investiert in Handschriften-Texterkennung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,00€
  2. (-80%) 11,99€
  3. 0,49€
  4. 7,99€

10-finger... 15. Feb 2006

Wird im Allgemeinen auch genau so gemacht. Bisher ist es immernoch doppelt so teuer das...


Folgen Sie uns
       


Escape Room in VR ausprobiert

Wir haben uns das Spiel Huxley von Exit VR näher angesehen.

Escape Room in VR ausprobiert Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

    •  /