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SiS-Chipsätze für AMD-Prozessoren mit neuen Sockeln

Vorbereitet auf neue AMD-Sockel "AM2" und "S1". Silicon Integrated Systems (SiS) hat gleich eine ganze Reihe neuer Chipsätze für AMDs kommende, auf dem Sockel AM2 basierende Prozessoren angekündigt. AMDs neuer Prozessorsockel AM2 soll im zweiten Quartal 2006 die bisherigen Sockel 939 und 754 ersetzen.
/ Christian Klaß
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AMDs Prozessoren für den Sockel AM2 werden SiS zufolge mit DDR2-Dual-Channel-Speichercontroller aufwarten und damit DDR2-667-Speicher (333 MHz) ansteuern können. Zu den AM2-Prozessoren werden neue Modelle der Serien Athlon 64 X2, Athlon64 FX, Athlon 64 und Sempron zählen. Für künftige Notebook-Prozessoren setzt AMD laut SiS auf den Sockel "S1", im Desktop-Replacement-Bereich wird auch der AM2 zum Einsatz kommen.

Von SiS angekündigt wurden zwei PCI-Express-x16-fähige Desktop-Chipsätze, darunter der für High-End-PCs gedachte SiS756 und der für günstigere Systeme entwickelte SiS761GX mit integriertem SiS-Grafikkern Mirage 1. Beide unterstützen auch den aktuellen Opteron-Sockel 940, der dem AM2 zwar sehr ähnlich, aber nicht kompatibel zu diesem ist.

Außerdem hat SiS noch stromsparende Notebook-Chipsätze für S1/AM2-Prozessoren angekündigt: den SiSM760 (Mirage-2-Grafikkern), SiSM761GX (Mirage 1) und den SiSM760GX (Mirage 2), der ohne Grafikkern kommende SiS756 scheint ebenfalls in Notebooks eingesetzt werden zu können. Unterstützt werden jeweils AMDs Turion64-, Mobile-Athlon-64- und Mobile-Sempron-Prozessoren.

Die neuen SiS-Chipsätze für S1/AM2-CPUs sollen nun erhältlich sein, erste Mainboards und AMDs dafür gedachte CPUs sind für das zweite Quartal 2006 zu erwarten. Allzu lange muss also nicht mehr gewartet werden, zumal AMD kürzlich auf der Halbleiterkonferenz ISSCC 2006 bereits einen funktionsfähigen 2.6-GHz-Dual-Core-Prozessor mit zwei in 90-nm-Technik gefertigten Hammer-Kernen und DDR2-Speichercontroller demonstrierte. Bei einer Betriebsspannung von 1,35 Volt soll dieser 95 Watt Leistung benötigen. Erstmals integriert war eine Unterstützung für AMDs Virtualisierungstechnik Pacifica, die ab Mitte 2006 in allen AMD-Prozessoren stecken soll.


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