Beta-Phase für freien Webmailer und -kalender Zimbra ist um
Die erste Beta von Zimbra wurde im August 2005 veröffentlicht. Seitdem haben sich über 1.500 Mitglieder im Forum eingeschrieben, teilte das Entwickler-Team mit.
Derzeit unterstützt die Kombination aus Webmailer und Kalender Fedora Core 3 und 4, Red Hat Enterprise Linux 4, SuSE 9 und 10, MacOS X und Debian. Die entsprechenden Archive stehen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
Die E-Mails können in das PIM-Konzept eingebunden werden – so lassen sich Datumsangaben in E-Mails dazu nutzen, sie in Aufgaben oder Termine zu verwandeln und Terminkonflikte anzuzeigen. Webadressen werden als Voransichtsbild dargestellt.
Außerdem lassen sich Formate wie Paket-Tracking-Nummern erkennen und direkt mit den Diensteanbietern verlinken. Diese Funkionen sind nach den eigenen Wünschen ausbaubar. Eine API steht auch zur Verfügung. Der Client ist kompatibel mit IE und Firefox, Safari soll bald folgen. Er soll IMAP und POP3 sowie SSL/TSL unterstützen.
Die Kalenderfunktion kann innerhalb einer Arbeitsgruppe veröffentlicht werden, um gemeinsam Termine zu koordinieren. Der Kalenderdaten-Import ist nicht nur von anderen Zimbra-Nutzern, sondern auch aus externen Quellen im ICS- oder iCal-Format möglich. Mit einer Übersichtsfunktion lassen sich außerdem verschiedene Kalender auf einmal darstellen. Zudem können RSS- und Atom-Feeds abonniert und der Inhalt von Mailboxen ebenso wie der von Kalendern und dem Kontaktverzeichnis als RSS veröffentlicht werden.
Wer sich einen Überblick über die Funktionen von Zimbra verschaffen möchte, kann dies am schnellsten mit der Online-Demo(öffnet im neuen Fenster) tun.
Die Software steht unter der MPL (Mozilla Public Licence) und kann ab sofort heruntergeladen werden. Neben dem Quelltext stehen verschiedene Binärpakete bereit.
Die Network Edition kann 60 Tage lang kostenlos ausprobiert werden. Sie richtet sich an Unternehmen und wird pro Mailbox lizenziert. Gegenüber der Open-Source-Version sind hier noch Backup-Funktionen vorhanden. Zudem lassen sich damit die Inhalte von Dateianhängen durchsuchen und direkt in einer HTML-Seite öffnen.



