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Philips: RFID-Chips aus Plastik

Druck von Identifikationssendern auf Verpackungen angedacht. Philips hat einen funktionierenden Prototypen eines auf Basis von Polymer- Elektronik hergestellten RFID-Chips vorgestellt, der auf 13,56-MHz-Basis arbeitet. Im Gegensatz zu herkömmlichen silizumbasierten Chips ist das Bauteil von Philips direkt auf ein Plastik-Substrat zusammen mit seiner Antenne gedruckt worden und muss nicht erst zusammengesetzt werden.
/ Andreas Donath
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Den Einsatzort des Plastik-RFIDs sieht Philips dann auch vornehmlich in der Verpackungsindustrie, wo die RFIDs gleich auf die Verpackungen selbst druckbar wären und Barcodes ersetzen könnten. Damit könnten stück- und nicht nur produktspezifische Informationen gespeichert werden.

Passend dazu stellte Philips noch einen 64-Bit-Code-Generator vor, mit dem man die RFIDs so produzieren kann, dass sie die notwendigen Informationen für eine stückspezifische Codierung beinhalten.

Die Plastik-RFIDs sind ein Teilergebnis von Philips' Teilnahme am PoliTag-Projekt , das vom BMBF gefördert wird. Außerdem wurde Wissen aus dem europäischen Forschungsprojekt PolyApply zur Herstellung genutzt.

Wann die RFID-Chips marktreif sein sollen, teilte Philips noch nicht mit.


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