Abo
  • Services:

Kampf um die Neutralität des Internets

Netzbetreiber gegen Inhalte-Anbieter

In den USA bahnt sich ein neuer Kampf ums Internet und dessen Neutralität an: auf der einen Seite Telekommunikationsanbieter, die gern große Content-Anbieter zusätzlich für den Zugang zu ihren Kunden zur Kasse bitten wollen, auf der anderen eben Unternehmen wie Google, die auf eine gesetzliche Regelung drängen, die eben solche Gebühren untersagt.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Seiten der Carrier will man am liebsten keine gesetzliche Änderung, womit diese die Möglichkeit hätten, Content-Anbieter im Internet zur Kasse zu bitten, und zwar dann, wenn die eigenen Kunden auf deren Webseiten zugreifen. Die Wahington Post zitiert in diesem Zusammenhang Verizon-Manager John Thorne, der Google als Schmarotzer bezeichnet, der sich Zugang zu den Wohnungen der Menschen über Leitungen verschaffe, für die andere Unternehmen Milliarden investiert hätten. Nach dem Willen von Verizon, die damit aber nicht allein dastehen, sollen Unternehmen wie Google künftig für den Zugang zu den eigenen Kunden bezahlen. Andernfalls würde Verizon Google den Zugang zu den eigenen Kunden sperren, um nicht zu sagen, die Verizon-Kunden hätten keinen Zugriff mehr auf Google.

Stellenmarkt
  1. Class.Ing-Ingenieurpartnerschaft für Mediendatenmanagement Scherenschlich & Rukavina, Salzkotten/Oberntudorf
  2. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frankfurt am Main

Dabei geht es aber nicht nur um Verizon und Google, der Streit besteht vielmehr zwischen Netzbetreibern und Inhalte-Anbietern. Die Netzbetreiber argumentieren ihrerseits, ohne entsprechende Gelder seien sie nicht in der Lage, ihre Netze weiter auszubauen und Bandbreiten zur Verfügung zu stellen, die für neue Dienste wie HDTV via Internet benötigt werden.

Google drängt in der Diskussion um eine Neufassung des US-Telecommunications-Act aus dem Jahre 1996 seinerseits auf eine gesetzliche Regelung, die genau dies verhindert. Das Netz soll neutral sein, d.h. Nutzer über jeden Zugangsprovider alle Inhalte erreichen können. Würden die Zugangsprovider kontrollieren, welche Inhalte ihre Kunden überhaupt zu Gesicht bekommen könnten, würde die Prinzipien untergraben, die dem Internet zu Erfolg verholfen hätten, wird Netz-Pionier und mittlerweile Google-Mitarbeiter Vint Cerf im Wall Street Journel zitiert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 23,79€
  2. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  3. 12,99€

der Felix 09. Feb 2006

Ok, nicht daß wir den Faden durcheinander kriegen: Ich bin durchaus Deiner Meinung, was...

/mecki78 09. Feb 2006

Eben, und damit wuerde ich arbeiten. Verizon sagt "Wenn ihr uns nicht zahlt, dann werdet...

/mecki78 09. Feb 2006

Wenn du deinen Hintern nach Land A bewegst, dann befolgst du entweder auch die Gesetze...

/mecki78 09. Feb 2006

Okay, gehen wir mal zu einem Beispiel, dass nicht so abstrakt ist, sondern relativ...

rue25 09. Feb 2006

nur gut, dass die monopole entmachtet wurden. das gilt zumindest für die Provider. Zum...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

    •  /