Bericht: Google will seine Software auf Dells PCs bringen
Neue Rechner sind, von notwendigen Updates abgesehen, in kurzer Zeit mit wenigen Klicks aufgesetzt, Software kommt oft schon vorinstalliert daher und am Ende erhält der Kunde eine Programmauswahl, die der PC-Hersteller zuvor festgelegt hat – und nicht selten bleibt er dabei. Hat Microsoft hier heute noch oft die Nase vorn, will Google künftig seine Software auch auf diesem Wege verbreiten und Nutzern nahe bringen.
Einem Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) zufolge wollen PC-Hersteller wie HP und Dell aber genau diese Positionen stärker zu Geld machen; Google ist hieran interessiert und verhandelt seit rund einem Jahr. Unter Berufung auf unterrichtete Kreise heißt es, es werde über einen Dreijahresvertrag verhandelt, bei dem Google bis zu einer Milliarde US-Dollar bezahlen würde. Bei Microsoft mache man sich deshalb Sorgen, dass eigene Geschäftsmodell sei dadurch bedroht.
Google zahle HP schon heute einen US-Dollar für jeden PC, der mit der Google-Toolbar ausgeliefert werde und weitere 75 US-Cent, wenn ein Nutzer den Dienst erstmals nutze.