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VATM lehnt Interconnection-Pläne der Telekom ab

Verband sieht Anbieter im Nachteil, die besonders viel investiert haben

Mit ihrem Antrag auf eine Anpassung der Interconnection-Entgelte stößt die Telekom bei der Konkurrenz auf Kritik. Der VATM sieht bei den Plänen der Telekom vor allem diejenigen Anbieter im Nachteil, die besonders stark in eine eigene Infrastruktur investiert haben.

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Die Zusammenschaltung im lokalen Bereich sei der "Angriffspunkt" für die Deutsche Telekom, um insgesamt höhere Preise beim Regulierer durchzusetzen, so der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), der vor allem bundesweit tätige Konkurrenten der Telekom vertritt. Die regionalen Anbieter haben sich im Breko zusammengeschlossen.

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Nach Ansicht des VATM spielen andere als die lokalen Zusammenschaltungen auf Grund des in Deutschland weit fortgeschrittenen Infrastrukturausbaus der Wettbewerber kaum noch eine Rolle. Tarifsenkungen seien in den Tarifzonen II (Übergabe an einem der 23 Grundeinzugsbereiche) und III (Übergabe an einem zentralen Punkt im Bundesgebiet) reine Makulatur.

"Betroffen von den Preiserhöhungen sind gezielt vor allem die Unternehmen, die ihre Netze so weit wie möglich ausgebaut und massiv in Infrastruktur investiert haben. Als Begründung für Preiserhöhungen auf einen wachsenden Ausbau im ländlichen Bereich abzustellen, ist geradezu abenteuerlich, da die hier beantragten reinen Interconnection-Minutenpreise derartige Kostenblöcke gar nicht beinhalten. Bei 'erheblich gestiegener Nachfrage' müssten zudem die Preise nach der Logik des letztjährigen Telekom-Antrages deutlich sinken, anstatt zu steigen", kritisiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.

Die günstigeren Preise für weniger infrastrukturbasierte Carrier und höheren Preise für investierende Unternehmen seien rein strategisch begründbar, denn in den Fernnetzen herrsche deutlich stärkerer Wettbewerb als im lokalen Interconnection-Bereich, in dem die meisten Carrier auf die Telekom angewiesen seien.



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