• IT-Karriere:
  • Services:

VATM lehnt Interconnection-Pläne der Telekom ab

Verband sieht Anbieter im Nachteil, die besonders viel investiert haben

Mit ihrem Antrag auf eine Anpassung der Interconnection-Entgelte stößt die Telekom bei der Konkurrenz auf Kritik. Der VATM sieht bei den Plänen der Telekom vor allem diejenigen Anbieter im Nachteil, die besonders stark in eine eigene Infrastruktur investiert haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Zusammenschaltung im lokalen Bereich sei der "Angriffspunkt" für die Deutsche Telekom, um insgesamt höhere Preise beim Regulierer durchzusetzen, so der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), der vor allem bundesweit tätige Konkurrenten der Telekom vertritt. Die regionalen Anbieter haben sich im Breko zusammengeschlossen.

Stellenmarkt
  1. Debeka Betriebskrankenkasse, Koblenz
  2. ING Deutschland, Frankfurt, Nürnberg

Nach Ansicht des VATM spielen andere als die lokalen Zusammenschaltungen auf Grund des in Deutschland weit fortgeschrittenen Infrastrukturausbaus der Wettbewerber kaum noch eine Rolle. Tarifsenkungen seien in den Tarifzonen II (Übergabe an einem der 23 Grundeinzugsbereiche) und III (Übergabe an einem zentralen Punkt im Bundesgebiet) reine Makulatur.

"Betroffen von den Preiserhöhungen sind gezielt vor allem die Unternehmen, die ihre Netze so weit wie möglich ausgebaut und massiv in Infrastruktur investiert haben. Als Begründung für Preiserhöhungen auf einen wachsenden Ausbau im ländlichen Bereich abzustellen, ist geradezu abenteuerlich, da die hier beantragten reinen Interconnection-Minutenpreise derartige Kostenblöcke gar nicht beinhalten. Bei 'erheblich gestiegener Nachfrage' müssten zudem die Preise nach der Logik des letztjährigen Telekom-Antrages deutlich sinken, anstatt zu steigen", kritisiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.

Die günstigeren Preise für weniger infrastrukturbasierte Carrier und höheren Preise für investierende Unternehmen seien rein strategisch begründbar, denn in den Fernnetzen herrsche deutlich stärkerer Wettbewerb als im lokalen Interconnection-Bereich, in dem die meisten Carrier auf die Telekom angewiesen seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 699€ (mit Rabattcode "POWERFRIDAY20" - Bestpreis!)
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  3. 159,99€ (mit Rabattcode "POWERFRIDAY20" - Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Radeon RX 6800 (XT) im Test: Die Rückkehr der Radeon-Ritter
Radeon RX 6800 (XT) im Test
Die Rückkehr der Radeon-Ritter

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 6800 (XT) Das Unboxing als Gelegenheit
  2. Radeon RX 6000 AMD sieht sich in Benchmarks vor Nvidia
  3. Big Navi (RDNA2) Radeon RX 6900 XT holt Geforce RTX 3090 ein

In eigener Sache: Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800
In eigener Sache
Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Der Golem Highend wurde mit dem Ryzen 5 5600X ausgestattet, die Geforce RTX 3070 kann optional durch eine günstigere und schnellere Radeon RX 6800 ersetzt werden.

  1. Video-Coaching für IT-Profis Shifoo geht in die offene Beta
  2. In eigener Sache Golem-PCs mit RTX 3070 günstiger und schneller
  3. In eigener Sache Die konfigurierbaren Golem-PCs sind da

Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

    •  /