Abo
  • Services:

Novell: Xgl ist die Zukunft des Linux-Desktops

Xgl und Compiz unter freedesktop.org veröffentlicht

Nachdem Novell den Code des auf OpenGL basierenden X-Servers Xgl Anfang 2006 wieder öffentlich zugänglich machte, ließ das Unternehmen nun wichtige Erweiterungen folgen. Novell will mit Xgl den Linux-Desktop deutlich aufwerten, nutzt Xgl doch konsequent die Beschleunigungsfunktionen aktueller Grafikkarten. Ab sofort steht die Open-Source-Software zum Ausprobieren bereit.

Artikel veröffentlicht am ,

Screenshot #1
Screenshot #1
Entwickelt wurde Xgl zu weiten Teilen vom Novell-Mitarbeiter David Reveman. Novell war aber in die Kritik geraten, da die Entwicklung des OpenGL-basierenden X-Servers eine Zeit lang hinter verschlossenen Türen stattfand und Entwickler keinen Zugang zum Quelltext hatten. Nun steht er zusammen mit dem Compositing- und Window-Manager "Compiz" zum Download bereit und der Code ist auch über freedesktop.org zugänglich. Zudem hat Novell eine entsprechende Webseite unter dem Dach seines OpenSUSE-Projekts eingerichtet, in das Xgl und Compiz damit einfließen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main

Screenshot #2
Screenshot #2
Da mit Xgl die Beschleunigungsfunktionen moderner Grafikkarten genutzt werden können, bieten sich Entwicklern neue Möglichkeiten in Bezug auf die Benutzerschnittstelle. Dabei geht es nicht nur um grafische Spielereien, Novell verspricht sich von Transparenz- und Animationseffekten auch eine Steigerung der Produktivität. Spezialeffekte lassen sich zudem als Plug-Ins für das Xgl-Compiz-Gespann realisieren.

Unterstützung erhält Novell dabei unter anderem von HP, ATI und der Mozilla Corporation.

Weitere Hintergründe zu Xgl und anderen Grafik-Technologien für den Linux-Desktop finden sich in unserem Interview mit Zack Rusin. Novell bietet zudem einige Videos zum Download an, die Xgl und Compiz in Aktion zeigen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 2,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Poontang 15. Sep 2006

Und auf was basiert Mac OS?!?!?! o.O Auf BSD..... Erst informieren dann posten. kthxbai

Bill Gales 31. Mai 2006

Ja, ist Sie auch und zwar für den Geldbeutel des Herstellers und Distributers. Typisch...

Christian Juner 11. Feb 2006

Wikipedia weiß die Antwort: http://en.wikipedia.org/wiki/Xgl

Ashura 09. Feb 2006

Zudem gibt es noch keine Treiberversion für x.org 6.9 Gruß, Ashura

Hans 08. Feb 2006

Noch ein paar Videos und Screenshots (eigentlich Novell Linux Desktop 10 Preview) sind...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /