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Virtuozzo verspricht Server-Migration ohne Downtime

SWsoft stellt Virtuozzo für Linux 3.0 vor. Mit der Version 3.0 seiner Linux-Virtualisierungssoftware Virtuozzo will SWsoft eine 100-prozentige Verfügbarkeit ermöglichen. Virtuozzo für Linux 3.0 soll es erlauben, virtuelle Server zwischen physikalischen Servern zu verschieben, ohne dass Betriebsunterbrechungen für Endkunden notwendig werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Rahmen dieser "Zero Downtime Migration" hält Virtuozzo den Status eines bestehenden virtuellen Servers fest und migriert ihn auf einen neuen physikalischen Server, ohne die Dienste oder Verfügbarkeit zu unterbrechen. Zusätzliche Ressourcen wie ein Storage Area Network (SAN) sind dabei nicht erforderlich.

Zudem wartet Virtuozzo für Linux 3.0 mit einem neuen Template-Management-System namens EZtemplates auf. Damit sollen sich die virtuellen Server einfacher und schneller bereitstellen lassen, der Hersteller spricht von durchschnittlich 20 bis 30 Sekunden. Die neue Version verspricht darüber hinaus ein optimiertes Ressourcenmanagement sowie einen erweiterten Betriebssystem-Support für verbesserte Leistung und Automatisierung.

Virtuozzo für Linux 3.0 unterstützt Distributionen, die auf dem Linux-Kernel 2.6 basieren, einschließlich Suse Linux Enterprise Server (SLES) 9, Red Hat Enterprise Server 4.0, Fedora Core 4.0 und CentOS 4.0. Außerdem besteht Rückwärtskompatabilität mit 2.4-Distributionen.

Zugleich wurde Virtuozzo für Windows in der Version 3.5.1 vorgelegt, die ein Physical-to-Virtual-Werkzeug (VP2V) mitbringt. Damit soll die Migration von physikalischen auf virtuelle Systeme vereinfacht werden. Unterstützt werden Windows Server 2003 R2 und Microsoft Small Business Server 2003.

Virtuozzo für Linux 3.0 und Virtuozzo für Windows 3.5.1 ist ab einem Preis von 1.000,- Euro pro CPU zu haben. Die optionale Management-Konsole für die Verwaltung einer beliebigen Anzahl von Servern kostet 1.000,- Euro.


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