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Pentium D - Taktraten von bis zu 4,5 GHz möglich?

Intel: Sprung auf 65 nm ermöglicht höher getaktete ALU und AGU. Intel hat bei seinen neuen, in 65-nm-Prozesstechnologie hergestellten Pentium-4-, Pentium-D- und Extreme-Edition-Prozessoren im Vergleich zu ihren ebenfalls auf der Netburst-Architektur basierenden Vorgängern einige wichtige Bereiche durch neue Schaltungen ersetzt. Auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) 2006 zeigte Intel nun, dass dadurch theoretisch auch deutlich höhere Prozessortaktraten möglich sind.
/ Christian Klaß
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Bei Intels Netburst-Mikroarchitektur arbeiten die ALUs (Arithmetic Logic Unit) sowie die AGU (Address Generation Unit) generell mit doppelter Prozessorfrequenz, damit sie mehr Befehle pro Taktzyklus verarbeiten können. Intel gab nun anlässlich der ISSCC 2006 an, dass die Logik in den neuen 65-nm-Netburst-Prozessoren bis zu 9 GHz und somit – bei 1,3 Volt und 70 Grad Celsius – auch eine Prozessortaktfrequenz von 4,5 GHz verkraften würde. Ableitungen auf den gesamten Prozessor sind Intel Deutschland zufolge aber nur bedingt zulässig, da das Papier sich nur auf die ALU/AGU-Logik bezieht und nicht auf die anderen Komponenten der CPU.

Ob und wann entsprechende Pentium-4-, Pentium-D- und Extreme-Edition-Modelle auf den Markt kommen, wurde allerdings nicht verkündet. Intels bis dato am höchsten getakteter am Markt erhältlicher Prozessor mit 65-nm-Kern ist das Pentium-4-Modell 661 mit 3,6 GHz, der noch mit 90-nm-Kern bestückte 672er Pentium 4 ist mit 3,8 GHz getaktet.


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