Hitachi: Hauchdünne RFID-Chips mit 7,5 Mikrometern Dicke
Der RFID-Chip von Hitachi ist nach Herstellerangaben der derzeit kleinste und dünnste seiner Art. Mit Hilfe eines neuen Designs und der Silizium-auf-Isolator-Technik ( SOI(öffnet im neuen Fenster) ) wurde eine höhere Packdichte möglich. Hitachi hatte im Februar 2004 einen 60 Mikrometer dicken RFID-Chip mit einem Kantenmaß von 0,3 mm angekündigt.
Nutzungsmöglichkeiten des wieder unter dem Namen "µ-Chips" vermarkteten Produktes sieht Hitachi im Sicherheitsbereich, aber auch im Transportgewerbe und der Unterhaltungsbranche, wo die RFID-Chips beispielsweise bei Eintrittskarten genutzt werden. Man stellt sich auch die Verwendung in Geschenkgutscheinen und anderen Zertifikaten vor.
Schon bei der Ankündigung der dickeren Vorgängergenerationen wurde über einen Einsatz von RFID-Elementen in Banknoten diskutiert. Die RFID-Tags könnten dabei die maschinelle Unterscheidung zwischen echten und gefälschten Banknoten erleichtern, gleichzeitig würde aber der Vorteil der anonymen Verwendungsmöglichkeit des Bargeldes eingeschränkt.



