FON: Auf dem Weg zum größten WLAN-Hotspot-Netz

Wer zum "Fonero" werden will, benötigt eine spezielle Software, die unter fon.com(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden kann. Sie läuft direkt auf dem Router, wobei derzeit nur die Linux-basierten Modelle der Reihe WRT54G von Linksys unterstützt werden, denn noch steckt FON in einem Beta-Test und steht auch nur in der kostenfreien Variante alias "Linus" zur Verfügung. Alternativ bietet FON die Router samt Software zum Sonderpreis von 25,- Euro an, hinzu kommen dann die Kosten für den eigenen DSL-Anschluss.
Gestartet ist FON vor rund drei Monaten und zählt heute 3.000 registrierte Foneros. Bis zum Jahresende sollen es 30.000 Foneros werden, will FON doch das weltweit größte Netz von WLAN-Hotspots weltweit schaffen – mit einer Million Hotspots in vier Jahren.
Hinter FON steht der argentinische Unternehmer Martin Varsavsky, der schon das größten spanische Internetunternehmen Ya.com und mit Jazztel ein weiteres großes Telekommunikationsunternehmen aufgebaut hat, unterstützt jeweils durch potente Geldgeber. Und auch für FON konnte Varsavsky nun namhafte Geldgeber gewinnen: Google, Skype, Sequoia Capital und Index Ventures. Die vier haben FON zunächst mit 18 Millionen Euro ausgestattet.
Das Geld soll in erster Linie in Forschung und Entwicklung gesteckt werden, denn das Mitmachen bei FON soll künftig einfacher werden.
In Deutschland soll Christiane zu Salm FON nach vorn bringen. Sie leitete zuvor MTV Europe und gründete später den Quiz-Fernsehsender 9Live. In der Liste der Unterstützer von FON finden sich aber weitere prominente Namen, darunter Tripod-Gründer Ethan Zuckerman, Journalist Dan Gillmor, Esther Dyson(öffnet im neuen Fenster) und Investor Joi Ito(öffnet im neuen Fenster) .



