Abo
  • Services:

T-Com beantragt neue Interconnection-Entgelte

Antrag sieht Preiserhöhungen und -senkungen vor

Die T-Com, die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, hat bei der Bundesnetzagentur neue Interconnetion-Entgelte beantragt. Diese zahlen Telekommunikationsunternehmen für die gegenseitige Nutzung ihrer Netze, z.B. für Call-by-Call- oder Preselection-Angebote, bei denen mindestens einer der Teilnehmer nur in einem anderen Netz erreichbar ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Man wolle die Interconnection-Entgelte vor dem Hintergrund der Markt- und Kostenentwicklung neu strukturieren, heißt es dazu von Seiten der Telekom. Insgesamt sei das Verkehrsvolumen im Telefonnetz seit dem Jahr 2003 durch die verstärkte Mobilfunknutzung zurückgegangen. Auch die wachsende Interneteinwahl über breitbandige Zugänge sowie durch Marktanteilsgewinne von Wettbewerbern mit eigenem Anschlussnetz habe zu einem Rückgang geführt.

Stellenmarkt
  1. Janoschka Deutschland GmbH, Kippenheim
  2. Bosch Gruppe, Köln

Die Nachfrage nach Interconnection-Leistungen in der so genannten Tarifzone I (Verbindungen, die an einem der 474 lokalen Einzugsbereiche übergeben werden) sei dabei erheblich gestiegen, vor allem in den für den Netzbetrieb kostenintensiveren ländlichen Bereichen, so T-Com. Gesunken seien dagegen die Gesamtkosten für die Interconnection-Leistungen in den Tarifzonen II (Übergabe an einem der 23 Grundeinzugsbereiche) und III (Übergabe an einem zentralen Punkt im Bundesgebiet).

Wurden für die Tarifzone I (local) bislang 0,59 Cent in der Hauptzeit (werktags 9 bis 18 Uhr) und 0,40 Cent in der Nebenzeit (werktags zwischen 18 und 9 Uhr sowie an Wochenenden und bundeseinheitlichen Feiertagen rund um die Uhr) fällig, will die Telekom künftig 0,79 bzw. 0,54 Cent pro Minute.

Für die Tarifstufen II (single) hat die Telekom ein Entgelt von 0,89 bzw. 0,59 Cent pro Minute beantragt, eine Preissenkung gegenüber bisher 0,96 Cent in der Hauptzeit und 0,64 Cent in der Nebenzeit. Für die Tarifstufe II (double) soll der Preis von bisher 1,52 Cent in der Hauptzeit bzw. 0,99 Cent in der Nebenzeit auf 1,06 bzw. 0,69 Cent pro Minute sinken.

Die Genehmigung für die bisherigen Entgelte läuft zum 31. Mai 2006 aus. Entsprechend der gesetzlich geregelten Zehn-Wochen-Frist muss die Bundesnetzagentur über den Ende vergangener Woche gestellten Genehmigungsantrag von T-Com bis Mitte April 2006 entscheiden.

Nach Ansicht von T-Com hat sich der Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt gut entwickelt. Unter Verweis auf den Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur heißt es von Seiten der Telekom, im vergangenen Jahr seien mehr als die Hälfte der Fernverbindungen und mehr als ein Drittel der Ortsverbindungen im Telefonmarkt von T-Com-Wettbewerbern abgewickelt worden. Gleichzeitig sei die Abhängigkeit anderer Anbieter von T-Com-Vorleistungen weiter gesunken, da diese eigene Infrastruktur aufgebaut und ihre Netze untereinander zusammengeschaltet hätten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,49€
  2. 5,99€
  3. (u. a. Life is Strange Complete Season 3,99€, Deus Ex: Mankind Divided 4,49€)
  4. (-90%) 4,75€

waldiman 07. Feb 2006

in der tat, gibts mit geschwindigkeit und server nix zu beastanden bei t-com, aber man...

itfiboy 07. Feb 2006

... Du hast schon Recht, dass du dann die erhöhten Durchleitungsgebühren bezahlen musst...


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Klimaschutz: Energieausweis für Nahrungsmittel
Klimaschutz
Energieausweis für Nahrungsmittel

Dänemark will ein Klimalabel für Lebensmittel. Es soll Auskunft über den CO2-Fußabdruck geben und dem Kunden Orientierung zu Ökofragen liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Standard Cognition Konkurrenz zu kassenlosen Amazon-Go-Supermärkten eröffnet
  2. Amazon-Go-Konkurrenz Microsoft arbeitet am kassenlosen Lebensmittel-Einkauf

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /