Abo
  • Services:

Google setzt BMW vor die Tür

Automobile.de hat seine Doorway-Seiten entfernt

Google macht mit seiner Ankündigung, verstärkt gegen internationalen Suchmaschinen-Spam vorzugehen, weiter Ernst. Nach automobile.de flog nun auch BMW aus dem Google-Index. Hintergrund ist der Vorwurf der Manipulation.

Artikel veröffentlicht am ,

Die deutsche Webseite des Autoherstellers BMW ist bei der Internet-Suchmaschine Google aus dem Suchindex rausgeflogen. Zur Begründung hieß es, es sei versucht worden, Google-Suchergebnisse mit so genannten Doorway-Seiten zu manipulieren. Seit Sonntag sind die Seiten unter dem Dach von bmw.de nicht mehr über Google zu finden.

Stellenmarkt
  1. Controlware GmbH, München, Ingolstadt
  2. RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim

Google-Mitarbeiter Matt Cutts schreibt in seinem Blog, es sei versucht worden, Suchergebnisse zu Gunsten der Seiten von bmw.de zu manipulieren. Zumindest ein Teil der von Google beanstandeten Seiten sei bereits entfernt worden, räumte Cutts ein. Dennoch muss BMW den üblichen Weg gehen, um wieder in den Google-Index aufgenommen zu werden: Das zuständige "Webspam-Team" erwarte einen entsprechenden Antrag, in dem auch versichert werden müsse, dass es in Zukunft keine Manipulationsversuche mehr geben werde.

Im Fall von www.bmw.de haben nach Angaben von Cutts die Internetnutzer andere Seiten zu sehen bekommen als die eigenen Crawler. Während der Verbraucher zum Beispiel unter der Adresse www.bmw.de/bmw-neuwagen.html sofort per JavaScript zu einer Seite mit der Modellauswahl weitergeleitet worden sei, habe das Google-Programm dagegen einen anderen Text angetroffen.

Derweil versucht man sich bei automobile.de, die schon Mitte Januar 2006 aus dem Google-Index flogen, herauszureden. Dort heißt es in einer Stellungnahme: "Die Suchergebnisse entsprachen somit unserer Ansicht nach den eingegebenen Suchbegriffen, was unser Ziel beim Erstellen der Seiten war. [...] Auch wenn wir der Ansicht sind, dass automobile.de die Fahrzeugsuchenden nicht in die Irre geführt hat, wurden die Brückenseiten von uns umgehend gelöscht und die Löschung an Google gemeldet. Die Wiederaufnahme von automobile.de in den Google-Index wurde beantragt." Dabei räumt man den Einsatz so genannter Doorway-Seiten und damit den Verstoß gegen die Google-Richtlinien ein. Dabei hat der Rausschmiss wohl durchaus Wirkung gezeigt, spricht man in der Stellungnahme doch von einem "merklichen, allerdings nicht dramatischen Rückgang der Besucherzahlen".



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

zzz 04. Jan 2011

siehe datum, das war im 2006. gruss, zoran

Anonymous2 13. Feb 2010

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal..... Google hat sich absolut korrekt verhalten...

hiho 22. Sep 2009

...

Herb 01. Jul 2008

Bei mir tut's das:

Blork 01. Jul 2008

In ya Face. Google wird bald nach gusto unter fadenscheinigen Begründungen Firmen aus dem...


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /