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Symantec will Sicherheitssoftware als Webservice bündeln

"Genesis" mit Anti-Virus-, Anti-Spam- und Anti-Spyware-Funktion. Symantec möchte künftig auch Webservices mit Sicherheitsfunktionen anbieten, berichtet das US-amerikanische PC Magazine. Eine Kombination aus Client-Anwendungen und Webinfrastruktur soll Nutzern so vor Viren, Spam, Spyware und sonstigen Angriffen schützen. Der Dienst soll dann als Abo angeboten werden.
/ Julius Stiebert
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Gegenüber dem PC Magazine(öffnet im neuen Fenster) kündigte Symantec die Online-Lösung an. Diese wird auch Techniken einsetzen, die durch den Kauf von Veritas erworben wurden, so dass das Angebot Online- und Offline-Backup-Lösungen umfassen wird. Darüber hinaus sollen Nutzer vor Viren, Spam und Spyware geschützt werden und eine integrierte Firewall sowie ein Intrusion-Prevention-System nutzen können.

In Anlehnung an das Schlagwort "Web 2.0" spricht Symantec laut PC Magazine dabei von "Security 2.0". Auf der Client-Seite könnten im Rahmen des Dienstes auch biometrische Verfahren realisiert werden, um Nutzer anhand ihres Tippstils zu authentifizieren - auf Fingerabdrucksensoren oder Ähnliches könnte somit verzichtet werden.

Die Anti-Phishing-Lösung soll anders als bisherige Systeme arbeiten und heruntergeladene Black- und Whitelists ebenso wie heuristische Verfahren nutzen, um Phishing-Seiten zu erkennen. Nur wenn dabei kein eindeutiges Ergebnis erzielt werden kann, soll die Adresse an Symantecs Server übermittelt werden, so dass durch die lokale Prüfung in der Regel keine Verzögerungen beim Aufruf von Seiten entstehen sollen.

Nach Informationen des PC Magazines wird es sich dabei um einen Dienst auf Abonnementbasis handeln, ähnlich wie Microsoft ihn mit OneCare anbietet. Ein Starttermin oder Preise stehen allerdings noch nicht fest.

Nachtrag vom 8. Februar 2006:
Symantec hat die Pläne zu Genesis nun offiziell bekannt gegeben und will mit dem Dienst im Herbst 2006 starten. Dann soll Genesis für Windows XP und Vista angeboten werden. Preisangaben machte der Hersteller zwar noch nicht, aber es wurde bestätigt, dass das Gebührenmodell auf einem Abonnement beruhen wird.


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