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NetBeans 5.0 mit neuem GUI-Werkzeug

Unterstützung für Sun Java System AppServer, BEA WebLogic und JBoss. Suns freie Java-Entwicklungsumgebung NetBeans 5.0 enthält nun mit Matisse ein neues Werkzeug, um grafische Bedienoberflächen zu erstellen. Ein Assistent soll zudem die Programmierung von Webanwendungen erleichtern und neben verschiedenen Änderungen am Editor unterstützt NetBeans 5.0 weitere Applikations-Server.
/ Julius Stiebert
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Mit Matisse hat Sun einen GUI-Editor in NetBeans integriert, der den Form-Editor der Vorversion erweitert. Somit ist es möglich, grafische Oberflächen per Drag-and-Drop zu erstellen. Die IDE passt die hinzugefügten Elemente automatisch in Größe und Position an, so dass mit Matisse gestaltete Oberflächen auf unterschiedlichen Plattformen optimal dargestellt werden sollen.

Auch der NetBeans-Editor wurde überarbeitet und verspricht eine schnellere Vervollständigung des Quelltextes. Dabei können nun auch weitere Code-Teile vervollständigt werden, unter anderem Getters und Setters. Zudem gibt der Editor Tipps zur Java-Programmierung und bietet eine Übersicht über sämtliche Fehler, Warnungen, gesetzte Lesezeichen im Quelltext und zu erledigende Aufgaben.

Die CVS-Unterstützung wurde komplett überarbeitet und in die Workflow-Übersicht integriert. Dabei soll die IDE automatisch CVS-Verzeichnisse erkennen und alle geänderten Dateien übersichtlich auflisten. Der Debugger soll sich besser in den Quelltext-Editor integrieren, so dass Stopppunkte direkt im Editor gesetzt werden können.

Ein neuer Assistent soll darüber hinaus die Nutzung von JavaServer Faces (JSF) und Struts vereinfachen und es können Webservice-Clients in J2SE-Anwendungen erstellt werden. Außer Suns Java System Application Server 8.2 unterstützt NetBeans 5.0 jetzt auch die Applikationsserver BEA WebLogic 9 und JBoss 4.

NetBeans ist komplett in Java geschrieben und setzt das J2SE JDK ab Version 1.4.2 voraus. NetBeans 5.0 steht ab sofort für Windows, Linux, MacOS X und Solaris zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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