Online-Spiele: Neues von DAOC, RF Online und Online-Fußball
RF-Online-Beta gestartet und Dark Age of Camelot – Darkness Rising ist da. Es gibt wieder einiges Neues aus der Welt der Online-(Rollen-)Spiele zu berichten: Mit "Darkness Rising" ist eine neue Erweitertung von Dark Age of Camelot gestartet, gleiches gilt für den Betatest des aus dem asiatischen Raum importierten Science-Fantasy-Spiels "RF Online" und Electronic Arts entwickelt derzeit an einem FIFA-Soccer-Online-Spiel.
Die kostenpflichtige und mittlerweile sechste Dark-Age-of-Camelot-Erweiterung Darkness Rising bringt eine neue, im nun hübscheren und etwas erweiterten Darkness Falls angesiedelte Kampagne sowie "epische Aufgaben" mit sich. Spielercharaktere können zudem in den Rang eines Champions aufsteigen und die dazugehörigen Waffen erhalten. Insgesamt gibt es fünf neue Prestigestufen, die nach den vorigen 50 Stufen durchlaufen werden können. Neu ist auch die Möglichkeit, Fähigkeiten anderer Klassen zu erhalten
Das Spiel erhält mit Darkness Rising auch endlich selbst steuerbare Reittiere, genauer gesagt Pferde. Diese stehen den Helden aber erst ab der Stufe 35 zur Verfügung, inklusive passender "Emotes", lassen sich dafür aber den eigenen Wünschen anpassen. Bisher gab es nur mietbare und vorgegebene Routen ablaufende Pferde in Dark Age of Camelot. Die Pferde lassen sich auch im Realm-vs-Realm-Bereich einsetzen, nur kämpfen kann man auf ihrem Rücken nicht.
Mit der Erweiterung wird das Online-Rollenspiel zudem hübscher, vor allem die Hauptstädte wurden aufgewertet, so dass Dark Age of Camelot im vergleich zu jüngeren Konkurrenten nicht mehr so altbacken aussieht wie zuvor. Darkness Rising ist in Europa seit dem 1. Februar 2006 aktiv, wobei es die üblichen anfänglichen Probleme aufgrund überlasteter Server gab – je nach Stand der Installation mussten zwei größere Patches heruntergeladen werden, bis man loslegen konnte.
Darkness Rising kostet im Handel rund 20,- Euro und setzt einen aktiven Dark-Age-of-Camelot-Zugang voraus. Wie bei anderen Online-Rollenspielen sind auch bei Dark Age of Camelot monatliche Gebühren fällig.
Seit dem 2. Februar läuft die geschlossene Betaphase von RF Online – einem eher martialischen asiatischen Online-Rollenspiel, das der britische Publisher Codemasters in Partnerschaft mit dem koreanischen Entwicklerstudio CCR auch in den USA und in Europa zum Erfolg bringen will. In der Betaphase können sich die Spieler einen Charakter aus einer der drei mächtigen Fraktionen aus RF Online zusammenstellen: Zur Auswahl stehen die Bellato Union mit ihren Mech-Kampfmaschinen, die mystischen Holy Alliance Cora oder die Roboter des Accretian Empire.
Etwa 50.000 Betatester sollen im Laufe der nächsten vier Wochen in das Spiel gelassen werden, um die neue Netzwerk-Infrastruktur auszutesten. Die Spieler werden auf verschiedene getrennte Server verteilt, wie es derzeit noch üblich ist, sieht man einmal von der Ausnahme Eve Online ab. Das grafisch im Anime-Stil gehaltene RF Online wurde 2004 in Asien veröffentlicht und soll dort bereits über eine Millionen Spieler zählen. In den USA und Europa startet das Spiel ab Anfang März 2006 für Windows-PCs.
Wer sich für den Betatest angemeldet hat, möglich war dies seit November 2005, der soll in den nächsten Tagen nähere Infos per E-Mail erhalten. Nachzügler können sich noch auf der offiziellen Website www.rf-onlinegame.com(öffnet im neuen Fenster) anmelden und hoffen, noch berücksichtigt zu werden.
Noch bis kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 warten muss man auf das FIFA-Soccer-Onlinespiel, welches Electronic Arts derzeit entwickelt – allerdings gilt das bisher wohl nur für Korea. Programmiert wird das Online-FIFA-Soccer von EA Canada, die auch für FIFA Soccer, NBA LIVE, Need for Speed Underground und SSX verantwortlich zeichnen. Am 1. Februar 2006 verkündete EA, das Spiel gemeinsam mit dem koreanischen Publisher und Entwickler Neowiz auf deren fußballverliebten Heimatmarkt anzupassen. Das Spiel soll alle Elemente vom Matchmaking, über das Erstellen eigener Mannschaften bis hin zum Transfer von Spielern mit sich bringen. EA hofft, sich aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft einen Teil vom großen koreanischen Online-Spielemarkt abschneiden zu können. Ziel von EA ist es auch, damit einen besseren Zugang zum asiatischen Markt zu bekommen.