Abo
  • Services:

Tron: Noch keine Entscheidung über einstweilige Verfügung

Gericht vertagt Entscheidung

Eigentlich wollte das Amtsgericht Charlottenburg heute seine Entscheidung über die gegen den Verein Wikimedia Deutschland erwirkte einstweilige Verfügung verkünden. Zweifel am Mandat von Rechtsanwalt Thorsten Feldmann, der den Verein vertritt, sorgen nun aber erneut für eine Verzögerung.

Artikel veröffentlicht am ,

Der die Eltern von Tron vertretende Rechtsanwalt Friedrich Kurz habe angezweifelt, dass Rechtsanwalt Thorsten Feldmann vom Verein Wikimedia Deutschland eine wirksame Vollmacht erteilt bekommen hat, heißt es von Seiten des Vereins. Das Gericht hatte seine Entscheidung daraufhin vertagt, um sich zunächst die Vollmacht vorlegen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. Diamant Software GmbH & Co. KG, Bielefeld
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Der Verein Wikimedia Deutschland unterstrich in einer Pressemitteilung nun, Thorsten Feldmann sei vom Vorstand des Vereins mit der Vertretung vor Gericht beauftragt und bevollmächtigt worden.

Sowohl der Verein als auch Feldmann geben sich derweil zuversichtlich, dass sich die eigene Rechtsposition durchsetzen wird. Dafür spreche auch der Verlauf der Anhörung am Dienstag dieser Woche: Der zuständige Richter habe deutlich zu verstehen gegeben, dass keine Verletzung des postmortalen Persönlichkeitsrechts des Hackers Tron vorliege.

Der Verein weist derweil die von Seiten der Kläger und ihrem Umfeld erhobene Kritik zurück, fordern aber zugleich, Drohungen und Beschuldigungen gegen die Eltern von Tron zu unterlassen: "Wir bedauern die Eskalation des Streits um die Nennung eines Nachnamens in einem enzyklopädischen Nachschlagewerk sehr. Anlass für die Eskalation ist dabei nicht der Beitrag selbst, sondern die Entscheidung der Antragsteller, gerichtlich gegen Wikimedia vorzugehen. Dennoch fordern wir die Wikipedianer und die Öffentlichkeit weiterhin dazu auf, von Drohungen, Beschuldigungen etc. gegenüber den Eltern von Tron abzusehen.

Nachtrag vom 2. Februar 2006 um 17:57 Uhr:
Die Zweifel am Mandat von Thorsten Feldmann begründet Rechtsanwalt Kurz mit dem Fehlen eines entsprechenden Vorstandsbeschlusses bzw. einer Mitgliederbefragung. Er vermutet einen Alleingang von ein oder zwei Vorstandsmitgliedern auf Seiten von Wikimedia Deutschland. Allerdings heißt es in der Satzung des Vereins: "Jeweils zwei Vorstände gemeinsam vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich."

Abgesehen davon verweist Kurz auf ein Urteil und führt das Argument des Datenschutzes ins Feld. Die Inhalte der Wikipedia seien schließlich elektronisch gespeichert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Zugang für die ganze Familie!)
  2. 14,99€
  3. 519€
  4. (heute u. a. Dual DT 210 Plattenspieler 77,00€ statt 111,99€)

DeaD_EyE 04. Feb 2006

Und wen interesiert das? Wenigstens werden Sie in der Geschichte erwähnt. :-D

ChriDDel 03. Feb 2006

ok. Akzeptiert. Anderes Beispiel. Microsoft sagt den erscheinungstermin für Visa ab. Ist...

taranus 03. Feb 2006

Es geht bei der WIKI um den Austausch von Wissen und die kostenlosen...

xXXXx 03. Feb 2006

niemand mag rechtsradikale.


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /