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Linux-Guru Alan Cox befürwortet GPL v3

Mehrheit der Änderungen seien sinnvoll

Linux-Entwickler Alan Cox findet den ersten Entwurf der GPL v3 gut, sagte er in einem Interview mit ZDNet UK. Auch für den Linux-Kernel sei die neue Version der Lizenz geeignet, die von Linus Torvalds kritisierten Teile beträfen den Kernel gar nicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Gegenüber ZDNet UK sagte Cox, dass die Mehrheit der Änderungen durchaus gut und vernünftig seien. Beispielsweise sollten die Copyright-Informationen in einer Infobox angezeigt werden anstatt nur über Kommandozeilenbefehle zugänglich zu sein, so wie bei der GPL v2 und umstrittene Teile seien nun optional. Zudem gefallen ihm die Bemühungen, die GPL kompatibel mit anderen Lizenzen zu machen, so Cox weiter.

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Linux-Schöpfer Linus Torvalds hatte zuvor bereits bekannt gegeben, dass er den Linux-Kernel nicht unter die GPL v3 stellen werde. Besonders kritisierte der dabei die Regelungen in Bezug auf DRM-Systeme, die im aktuellen Entwurf der GPL v3 enthalten sind. Cox hingegen meint, diese seien unwichtig und beträfen den Kernel nicht, da DRM eher von Applikationen genutzt würde. So sollten sich laut Cox eher die Entwickler der GNU-C-Bibliothek mit diesem Abschnitt auseinandersetzen.

Ein erster Entwurf der GPL v3 wurde Mitte Januar 2006 veröffentlicht, die fertige Version der Lizenz soll 2007 erscheinen.



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Fenster... 09. Feb 2006

Hi, Du! Habe bisher schon alles laufen gehabt. Windows, Linux, BEOS und MacOS X (und...


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