Abo
  • IT-Karriere:

NMAP 4.0 - Security-Scanner mit zahlreichen Neuerungen

Software erkennt mehr Protokolle und Betriebssysteme

Der freie Security-Scanner NMAP ("Network Mapper") ist in der Version 4.0 erschienen und diese bringt zahlreiche grundlegende Änderungen mit. Die Software findet erreichbare Systeme, zeigt welche TCP- und UDP-Ports offen sind und welche Applikationen und Dienste in welchen Versionen auf ihnen lauschen. Auch das genutzte Betriebsystem lässt sich über dessen TCP/IP-Fingerabdruck mit NMAP identifizieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei soll NMAP auch Firewalls überwinden und von Intrusion-Detection-Systemen unerkannt bleiben. Die Software läuft unter diversen Betriebssystemen wie Linux, Windows, MacOS X, FreeBSD, Solaris und OpenBSD. Mit der Version 4.0 erfuhr NMAP nun grundlegende Änderungen gegenüber der Version 3.50 die im Februar 2004 erschien. Die Entwickler raten daher allen Nutzern zum Umsteig auf die neue Version.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München
  2. BWI GmbH, Münster

So kann NMAP nun richtig mit RAW-Ethernet-Frames umgehen, statt Pakete über RAW-Sockets zu verschicken, schließlich hat Microsoft hat den RAW-Socket-Support in Windows XP deaktiviert. Neu dabei ist auch ARP-Scanning und der UDP-Scan wurde ebenfalls überholt. Im Kern der Software gab es Änderungen die dafür sorgen sollen, dass diese nun weniger speicherhungrig zu Werke geht.

Neu geschrieben wurde auch die Man-Page zur Dokumentation, und die Datenbank mit Protokoll-Signaturen ist seit der Version 3.50 auf 3.153 Signaturen für 381 Dienst-Protokolle angewachsen, von abc, acap, afp, und afs bis hin zu zebedee, zebra und zenimaging. Auch die Datenbank zur Erkennung des Betriebssystems wuchs um mehr als 50 Prozent, so dass nun auch MacOS X 10.4 (Tiger), OpenBSD 3.7, FreeBSD 5.4, Windows Server 2003 SP1, Sony AIBO, Linux 2.6 Kernel, Cisco Router mit IOS 12.4, AIX 5.3, NetBSD 2.0, Nokia IPSO 3.8.X und Solaris 10 und zahlreiche VoIP-Geräte erkannt werden.

Für Windows liegt nun ein Installer von NSIS (Nullsoft Scriptable Install System) vor, das Linux-GUI nutzt zudem GTK2 statt GTK1. Hinzu kommen zahlreiche weitere Änderungen die insgesamt verteilt über 36 einzelne Zwischenversionen seit 3.50 eingeführt wurden.

NMAP 4.0 steht ab sofort unter insecure.org zum Download bereit. Hier findet sich auch eine umfangreiche Liste der einzelnen Änderungen in der neuen Version.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 50,99€

Thimstoned 03. Aug 2007

376873977 diese icq nummer ist ein bot oder ??????? weil der name des billen ist mir...


Folgen Sie uns
       


Harry Potter Wizards Unite angespielt

Harry Potter Go? Zum Glück hat der neue AR-Titel auch ein paar eigene Ideen zu bieten.

Harry Potter Wizards Unite angespielt Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


      •  /