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EU: Microsofts Quellcode-Angebot liegt nicht vollständig vor

Server-Protokolle: Microsoft darf unter Umständen kein Geld verlangen. Mit der Ankündigung, Teile des Windows-Quellcodes offenzulegen, wollte Microsoft nach eigenen Worten die Forderung der Europäischen Kommission übererfüllen. Doch die Kommission zeigt sich wenig beeindruckt. Noch lägen gar nicht alle Informationen vor, wird EU-Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes im Wall Street Journal zitiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Dem Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) zu Folge geht Kroes aber noch einen deutlichen Schritt weiter: Sollte Microsoft nicht beweisen können, dass der eigene Code innovativ sei, könne Microsoft auch kein Geld von Dritten verlangen.

Noch hat Microsoft bis zum 15. Februar 2006 Zeit um den im Dezember 2005 formulierten Forderungen der Europäischen Kommission zu entsprechen. Bezüglich des Angebots, Teile des Windows-Quellcodes als Dokumentation der Protokolle zu veröffentlichen, liegen Kroes noch nicht alle Informationen vor. Sie habe erstmals über die Presse von den Plänen erfahren.


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