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Kodak: Erstmals überwiegt Digitalanteil am Umsatz

Rote Quartals- und Jahreszahlen erwirtschaftet. Die Eastman Kodak Company hat im abgelaufenen Geschäftsquartal ihre Umsätze auf 4,197 Milliarden US-Dollar und damit um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern können. Dabei entwickelten sich besonders die Umsätze mit Digitalprodukten und den damit verbundenen Dienstleistungen sehr gut – sie stiegen um 45 Prozent und liegen damit erstmals in der Firmengeschichte nominal über denen mit analogen Filmprodukten.
/ Andreas Donath
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Bei Kodak werden nach Unternehmensangaben mittlerweile 54 Prozent der Umsätze mit Digitalprodukten gemacht. Die Umsätze mit traditionellen Produkten hingegen brachen um 22 Prozent ein.

Nach US-GAAP-Berechnungsbasis wies das Unternehmen allerdings einen Verlust von 52 Millionen US-Dollar oder 0,18 US-Dollar pro Aktie aus, was vor allem auf Restrukturierungskosten in Höhe von 283 Millionen US-Dollar zurück zu führen sei und nur teilweise von einer Steuererstattung aufgefangen wurde.

Für das Gesamtjahr wies man mit 14,268 Milliarden US-Dollar um 6 Prozent höhere Umsätze als im Vorjahr aus. Der Nettoverlust des Gesamtjahres beläuft sich auf 1,371 Milliarden US-Dollar oder 4,76 US-Dollar pro Anteilsschein. Im Vorjahr konnte Kodak noch einen Nettogewinn von 556 Millionen US-Dollar oder 1,94 US- Dollar pro Aktie ausweisen.

Für das laufende Jahr erwartet Kodak bei den Digitalprodukten ein weiteres Umsatzwachstum von 16 bis 22 Prozent und ein Gesamtumsatzentwicklung in der Spanne von 4 Prozent und minus 2 Prozent.


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