ICANN legt neuen .com-Vertrag vor
Die ICANN stellt den neuen Vertragsentwurf zur Diskussion. Sollte er angenommen werden, wären damit zugleich alle rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen der ICANN und VeriSign beigelegt. Zuvor soll der Vorschlag aber öffentlich diskutiert werden, bevor er ggf. vom ICANN-Board abgesegnet wird.
Der neue Vertragsentwurf unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom ersten Vorschlag aus dem Oktober 2005. So ist nun auf Registry-Ebene keine Transaktionsgebühr mehr vorgesehen, die direkt an die Registrare weitergereicht worden wäre. Zudem soll VeriSign deutlich höhrere, festgesetzte Registry-Gebühren zahlen, die VeriSign auch nicht an die Registrare weitergeben darf.
Darüber hinaus werden die Möglichkeiten zu Preiserhöhung für VeriSign in ihrer Frequenz beschränkt und eine Formulierung bezüglich der Einführung neuer Dienste durch VeriSign verändert. Dies soll verhindern, dass VeriSign Dienste wie seinen Sitefinder umsetzen kann.
VeriSign hat gegenüber der ICANN zum Ausdruck gebracht, dass der aktuelle Vorschlag der letzte und beste ist, den VeriSign zur Beilegung der rechtlichen Auseinandersetzungen akzeptieren wird. Details zu dem geänderten Vertragsentwurf stellt die ICANN unter icann.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.