Pentium 4 600 wird stromsparender

Intel nutzt weniger Blei im Celeron D, Pentium 4 und Pentium 4 600

Mit überarbeiteten Kernen senkt Intel nun auch den Bleigehalt seiner 90-nm-Prozessorserien Celeron D (Sockel 478), Pentium 4 (Sockel 478/775) und Pentium 4 600 (Sockel 775). Die größten Veränderungen erfährt dabei der Pentium 4 der 600er-Serie, der fortan auch niedrigere Taktraten erlaubt.

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Bei den Pentium-4-Prozessoren der 600er-Serie bringt der Sprung vom Prozessor-Stepping N-0 auf R-0 einen niedrigeren unteren Multiplikator mit sich: Das Verhältnis des Prozessorkern- zu Bus-Taktes liegt dann bei 12:1 statt zuvor bei 14:1, was im Stromsparmodus eine Untertaktung auf 2,4 GHz anstatt auf 2,8 GHz ermöglicht. Damit dürften die überarbeiteten Pentium-4-600-Modelle dann bei geringer Auslastung weniger Energie verbrauchen.

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Dazu kommen noch zwei neue EM64T-Befehle (LAHF/SAHF) für den Pentium 4 600. Überraschend ist die Erweiterung um die beiden zusätzlichen EM64T-Befehle allerdings nicht, da sie bereits seit dem G-1-Stepping auch im Pentium 4 500 zu finden waren und die Kompatibilität zu AMDs 64-Bit-Erweiterung AMD64 verbessern sollen.

Die neuen Prozessorkerne sollen ab Februar/März 2006 ihren Weg in den Handel finden, beim Pentium 4 für Sockel 775 ist der Wechsel bereits im Dezember 2005 vollzogen worden. Auch wenn dank neuer Prozessor-Kennung neue BIOS-Versionen zur korrekten Erkennung vonnöten sind, sollen sich Intel zufolge keine größeren Auswirkungen auf die bestehende Plattform ergeben. Die überarbeiteten Prozessoren sind weiterhin Pin-kompatibel zu ihren Vorgängern.

Erkennbar sein sollen die Prozessoren mit den neuen Steppings einerseits an ihrer veränderten Identifikationsnummern und andererseits an einem Aufdruck auf dem Heatspreader, der auf den geringeren Bleigehalt in den Second-Level-Interconnects hinweist.

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