Mehrere LG.Philips-Display-Unternehmen insolvent
Die Holding kündigte an, die finanzielle Unterstützung für die verlustbringenden Tochterunternehmen einzustellen. Deshalb müssten auch die Tochtergesellschaften in Frankreich, der tschechischen Republik, Slowenien, Mexiko und den USA ihre finanzielle Situation überprüfen. Dabei scheint neben den Standorten in den Niederlanden und in Aachen, die Insolvenzanträge stellten, auch in Frankreich ein Werk unmittelbar betroffen zu sein, zumindest wurden mit dem Betriebsrat schon Gespräche aufgenommen.
LG.Philips Displays betonte, dass die Werke in Brasilien, China, Indonesien, Korea und Polen im Prinzip nicht betroffen sein. Auch die Werke in Großbritannien (Blackburn) und die beiden niederländischen Standorte Standskanaal und Sittgard) seien überlebensfähig und sollen ihre Produktion fortsetzen.
Im niederländischen Eindhoven müssen rund 350 und in Aachen rund 400 Angestellte um ihre Jobs fürchten. Für die Kunden sollen sich keine Veränderungen ergeben.



