T-Online: Wir schmeißen keine Poweruser raus
Andere Provider, vornehmlich die kleineren, sprechen "Powernutzer" schon seit geraumer Zeit explizit mit diesem Versprechen an. Selbst Strato, die einst mit Port-Beschränkungen versuchten Vielnutzer eher abzuschrecken, wirbt mittlerweile explizit damit, keine Ports zu drosseln, um auch "saugstarke" Nutzer zu gewinnen.
Burkhard Graßmann, Marketing-Chef bei T-Online, will sein Unternehmen als "Qualitätsanbieter" verstanden wissen: "Das bedeutet, dass wir eine Top-Leistung zu einem fairen Preis bieten. Außerdem stehen wir auch zu unseren Angeboten, wenn der Kunde diese bis an die Grenzen ausreizt". Allerdings verlangt T-Online für diesen Anspruch auch höhere Preise als so mancher Konkurrent, unabhängig davon, ob diese Vielnutzer zum Wechsel bitten oder nicht.
Andere Provider versuchen Vielnutzer, die die Mischkalkulation zu stark strapazieren, los zu werden, darunter auch 1&1. Das Unternehmen bietet, wie wiederholt berichtet wurde, Vielnutzern seiner DSL-Flatrate 100,- Euro an, wenn diese den Anbieter wechseln und nie wieder zu einer United-Internet-Tochter zurückkehren.
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